Samstag, 19. Februar 2011

Altes Wissen oder ...

... veraltetes Wissen? Das war mal die Frage in einem Gespräch mit einer Freundin über eine Frau, die dogmatisch allen Leuten ihr "altes Wissen" aufdrängen musste, oft auch ungefragt. Dieses vermeindlich alte Wissen, war allerdings in der heutigen Zeit nicht immer alltagstauglich und so entschieden wir spontan, dass es sich zu einem Großen Teil um veraltetes Wissen handelt. Die Entwicklungen gehen in allen Bereichen weiter, man lernt dazu, aber ist das dann immer besser? Deshalb ist es auch so wichtig Traditionen aufrecht zu erhalten, um altes Wissen nicht zu verlieren. Aber man bedenke:
„Tradition ist eine Laterne, der Dumme hält sich an ihr fest, dem Klugen leuchtet sie den Weg.“
(gefunden habe ich das hier )

Und ich bin der Meinung, dass eine gesunde Mischung von altem Wissen in Kombination mit den Neuentdeckungen uns ein ganzes Stück weiter bringt.

Und so ist es auch beim Thema Ernährung. Inzwischen werden die Dinge bis ins letzte Molekül auseinander genommen und immer wieder gibt es neue "Trends" was gerade gesund ist und was nicht. Mal ist es das böse Fett, mal ist es das Salz und mal der geliebte Rotwein. Und selbst die Fachleute sind sich bei vielen Dingen nicht einig. Aber egal welcher Trend gerade "in" ist, irgendwie sind sich alle einig, früher sollen die Menschen gesünder gewesen sein. Ist das so? Oder hatte man vielleicht nur andere Sorgen und ging nur zum Arzt, wenn man ein Zipperlein hatte? Oder sind es die Lebensmittel von heute, die ja zum großen Teil garnicht das sind, was wir glauben oder was sie sein sollten? Zu diesem Zwecke hole ich mir meine Informationen bei abgespeist und foodwatch.de Noch eine Möglichkeit wäre, dass man vielleicht auch nur noch Auswertungsdaten in Tabellen packt und den Menschen und seine Lebensumstände oder momentane Lebenssituation außen vor lässt und damit für Verwirrung sorgt.

Nun wie dem auch sei. Ich halte nichts von Statistiken, denn die sagen uns auch nur:
Zitat: Etwa 250.000 Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall, wobei vornehmlich ältere Menschen von einem Schlaganfall betroffenen sind. Der Schlaganfall zählt neben dem Herzinfarkt zu den häufigsten Todesursachen ...

Ja ist doch aber logisch! Oder denken die, wie lösen uns einfach nach unserem Haltbarkeitsdatum in Luft auf und sind weg?
Also mein Fazit: Lieber gut gelebt und dafür doppelt so lange! Und deshalb gehört Butter auf´s Brot, ein Frühstücksei zum Sonntag und der Rotwein zu einem gemütlichen Abend.
Und meine Oma sagte immer: Kind, da kommt jetzt noch ein Stück gute Butter dran! Und sie musste es ja wissen, denn immerhin hat sie die 90 überschritten. Und ich werde jetzt mal wieder nach Oma´s Rezepten kramern ...

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