Posts mit dem Label Keramisches werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Keramisches werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 10. Februar 2014

That´s life!

Und wieder hat sich eine so lange Blogpause eingeschlichen. Gedanklich hatte ich schon mehrfach die nächsten Posts fertig und dann? Keiner hat sie getippt tzzzzz. Es ist so viel geschehen, ich habe so viel erlebt und ich frage mich: Wo nur ist der Januar hin? Und der Februar ist auch schon wieder mitten in seiner Mitte ... also naja ... zumindest fast.
Also los!
Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich einen total spannenden Jahresstart hatte und ein wahres Projektfeuerwerk gestartet wurde. Eigentlich fing ja alles mit der Fashion Week in Berlin an. Berechtigt darf die Frage gestellt werden, was ich damit zu tun hatte. Ich habe gestrickt :-) Ja! Ich, die kleine Wolllaus habe aus meiner handgesponnenen Wolle ein paar Teile wie Handschuhe, Mützen und einen Monsterschal nach den Vorstellungen einer Designerin gearbeitet und diese wurden von echten Models auf dem Laufsteg in Berlin getragen. Wow! Und schon wieder habe ich das fette Grinsen im Gesicht, wenn ich nur dran denke.
Das ist der Zeitungsartikel aus unserer Zeitung ...


Und hier aus einer anderen, wo man links unten die Handschuhe sehen kann ...


Und das ist die Show ...


Ich fand sie großartig und muss sagen, das eine oder andere Teil würde ich auch tragen, auch wenn ich weit weg von Modelmaßen bin.

Das ist mein absoluter Liebling, frisch von der Nadel gehüpft und bequem auf dem Sofa platziert - der Monsterschal - immerhin reichte er bis zu meinen Füßen ...


Und hier in Berlin auf dem Laufsteg ...

Bildquelle Anne Gorke
 Ach was war das schön aufregend! *grinsgrinsgrins* und *hüpfhüpfhüpf*
 
Und noch eine Geschichte, in der ich eine kleine Nebenrolle spielen durfte. Im Sommer letzten Jahres lernte ich eine überaus bemerkenswerte Frau kennen, die bei mir pflanzengefärbte Wolle einkaufte. Einige Zeit später bekam ich von Åsa eine Email mit vielen schönen Bildern eines Pullovers - gestrickt aus meiner Wolle. Es war eine Zwiebelschalen-Indigofärbung auf 100% Wolle.
 
Bildquelle Åsa Tricosa
Und hier auf ihrer Seite könnt ihr noch mehr Bilder sehen. Und wisst ihr was? Inzwischen gibt es sogar eine Anleitung für den Pullover bei Ravelry zu kaufen :-)  ... und nochmal *hüpfhüpfhüpf*
 
So genug gehüpft! Jetzt geht es weiter im normalen Wolllaus-Alltag. Nach einem so freudigen Jahresstart, bekam ich dann auch prompt einige Bewerbungen von Strickgehilfen ...
 

... noch mitten im Bewerbungsgespräch, kam lautstarker Protest, dass doch 5 Nadeln zu einem Nadelspiel gehören würden ...

 
... ja! Ich nun wieder tzzzz ;-)
 
Ein paar Färbeexperimente ...


... führten zu ganz neuen Mustern beim Socken stricken ...

 
Und ein Klumpen gelber Handspinnwolle im Schnee ...
 

... füllt so langsam wieder die Sockenkiste ...

 
Auch wenn das schon eine ganze Menge zu sein scheint ...
 

 ... finde ich schon, dass es noch einiger Grannys bedarf, dass diese Kiste sich auf die Reise zu Elke machen kann, um den Bulli fertig auszustatten ...


Auch ein aktuelles Projekt gibt es auf den Nadeln. Bis jetzt war es ein Autobahnprojekt, weil es alles andere als kurventauglich ist. So nach und nach wird es fertig und ich hoffe, später auch Anreiz für die Jugend, wenn wir uns zum Stricken treffen. Maren, wenn du das liest, das wäre mein Vorschlag :-)
 
Jetzt wird es ein wenig unwollig. Anderes Material und dennoch auch ein Spiel mit Formen und Farben - mein vorläufiger Abschluss des Keramikkurses.
 

Besonders gut gelungen finde ich die Innenglasur.

 
Hier bekommt die Bezeichnung Kronenleuchter eine völlig neue Bedeutung
 
 
Und nun noch eine kleine Frischluftkur der letzten Wochen mit einem Ausflug zum 12tel Blick Ende Januar ...
 
... ´nem Blick auf die Werkstatt ... nicht zu vergleichen mit den Bildern des letzten Jahres ...
 
 
... und einen Ausflug zum Bauernmarkt nach Saalfeld zur Einweihung nach dem Umbau.
 
 
Luxus pur mit diesem Verkaufswagen! Und wer mal dort ist, der sollte unbedingt mal den heißen Kakao am Bäckerstand probieren ;-)
 
In diesem Sinne habt eine schöne Zeit! Ich muss jetzt erst mal wieder was Neues aushecken ...

Mittwoch, 9. Januar 2013

Wenn ...

... Weihnachten wieder auf dem Dachboden verstaut ist und normalerweise dann auch wieder das Wohnzimmer hell wird, dann sind auch meist alle überhängenden Aufträge der Weihnachtsmärkte abgearbeitet. Schaut man raus, sieht man normalerweise zumindest tageweise wunderschönstes Winterwetter, es ist kalt und wenn man Glück hat ist die Landschaft weiß und man hat so die richtige Motivation auf was Neues, auf Projekte, die man schon lange mal ausprobieren wollte. Aber dieses Jahr ist alles irgendwie anders. Wenn ich raus schaue, sehe ich grau in grau und grün werdende Wiesen, dicke Knospen am Flieder ... komisch! Mag das Einheitsgrau vielleicht an den Fenstern liegen? Der Mondkalender meint, es sei heute ein guter Tag zum Fenster putzen. Naja von mir aus! Wenn es dann endlich wieder hell wird in meinem Wohnzimmer, mir soll es recht sein ...

Also ehrlich, mir ist eher nach Frühjahrsputz und es fühlt sich so an,als könne man mit der Samentüte in der Hand im Gewächshaus den kommenden Speiseplan vorbereiten. Immerhin ist mein Schnittlauch schon ganze 3 cm lang.

So, die Fenster sind geputzt, heller ist es nicht, ich kann nur den Nieselregen besser erkennen. Och nee Leute, ehrlich mal, das ist doch kein Winter! Statt die Weihnachtspfunde los zu werden verführt dieses Wetter doch eher dazu, sich auf´s Sofa zu lümmeln und die Seele mit Schokolade zu trösten.

Aber vielleicht tröstet es ja auch die Seele, wenn ich euch ein paar Bilder zeige. Im Trubel von Weihnachtsmärkten ist so einiges unter gegangen oder ich konnte es nicht zeigen, weil es ja verschenkt werden sollte.

Und so kommen als allererstes die Lichthäuschen, die wie man sieht, ihr neues Zuhause gefunden haben und im Einsatz sind.



So dies und das ist auch noch fertig geworden


Mal was ganz anderes auf speziellen Wunsch  ...


Ein Überbleibsel aus dem letzten Jahr - ihr erinnert euch? Bei Nr. 1 waren inzwischen die Reste alle, also habe ich mal Nr. 2 mit anderen Resten begonnen.


Zugegeben, die Farben auf den Fotos lassen zu wünschen übrig, aber bei der Wettersuppe im Moment ... mit Blitz sieht es noch schlimmer aus.

Und hiermit beschäftige ich mich im Moment, frei nach dem Motto: Gut Ding will Weile haben ...


... und während ich so Masche für Masche abstricke und versuche, mir keinen Knoten in die Finger zu machen, denke ich nebenher noch so über dies und das nach. Zur Fingerentspannung blättere ich in Gartenkatalogen und läute schon mal gedanklich das kommende Gartenjahr ein. Immerhin soll es ja wieder wenig arbeitsintensiv werden, damit noch genügend Zeit für Fasern und Farbe und die eine oder andere Tour bleibt.
So genug geträumt! Auf in die Realität! Schließlich will ich in Kürze ein Geburtstagswichtelpäckchen verschicken, das WWWP wandert auch langsam wieder in meine Richtung und die neuen Socken wollte ich noch tragen können, bevor wieder die kurzen Hosen aus dem Schrank geholt werden. :-)

Freitag, 1. Juni 2012

Wenn mir mal nichts einfällt ...

... weil der Kopf leer ist, dann mach ich ganz gerne mal Kringel. So auch beim letzten Glasieren meiner Schüssel. Die weiße Glasur lässt mich einfach nicht los. Sie ist zickig, zieht sich zusammen und verschwindet teilweise. Mit farbloser Glasur drunter wird sie etwas besser, aber noch nicht akzeptabel. Aber meist wirkt sie einfach nur fleckig, das kann reizvoll sein, aber nicht in weiß. Das sieht dann immer so aus, als wäre noch Joghurtsoße in der Schüssel, wenn sie leer gefuttert ist. Und so beschloss ich, mit brauner Glasur ein paar Tupfer hinzuzufügen. Nur, dass man sieht, dass sie auch leer ist.

Seht ihr, was ich meine?


Und weil Meisterwerke einfach anders aussehen, hilft nur eins, die Schüssel füllen. Zugegeben voll ist anders und die schönsten und größten Exemplare sind es auch nicht, aber nach der Trockenheit der letzten Wochen immerhin die ersten Erdbeeren aus dem Garten und zuckersüß!!!


Ob die schon für eine minikleine Torte reichen? Oder sollte man sie einfach so weg naschen?

Ich glaube, dass ich jetzt genug Schüsseln habe. Für meine nächsten Glasierexperimente muss ich mir also andere Objekte suchen.


Freitag, 11. Mai 2012

Nun darf ich es ja verraten ...

... was ich euch letztens nicht zeigen konnte, da die Moni ja hier immer fleißig mit liest. Details zu unserer Wichtelaktion und Bilder findet ihr direkt bei Moni

Ja ... die Wolllaus kann auch häkeln :-) und ich erinnere mich an eine Zeit in der ich wie wild Topflappen und Gardinen häkelte. Das ist jetzt schon ein paar Jahre her.  Doch hat es mir auch mal wieder Spaß gemacht solche Kleinigkeiten zu machen und dennoch vergreife ich mich nicht am Gardinengarn, wovon ich auch noch reichlich Vorrat hätte. Wobei ... das gelbe Garn ... naja ... erstmal nicht. Und schon garnicht, weil ich gerade die Hausaufgabe für eine Gardine bekommen habe und zwar gefilzt. Wenn das Wochenendwetter hält was es verspricht, stehen die Chancen auch wirklich gut meine Hausaufgaben zu machen.

Gestern Abend hätte ich Stunden damit verbringen können, in den Himmel zu schauen. Die Wolken machten ihre Spielchen und Flugzeuge zeichneten am Himmel Kreuzchen


Aber vom Gucken allein wird ja nun auch nichts fertig. Apropos fertig ... eigentlich wollte ich ja in diesem Jahr mal keine praktischen Dinge aus Keramik herstellen. Aber hin und wieder braucht frau eben so das eine oder andere dann doch. Und so stand mal wieder die Herausforderung von 2 Pizzatellern. Nichts Besonderes wie man meint, aber wer mit Ton arbeitet weiß, dass der Trocknungsprozess so mache Beulen und Wölbungen in glatte Flächen bringen kann. Beim letzten Versuch der Teller hat sich teilweise sogar der kleine Rand abgesprengt. Aber diesmal ist alles gut gegangen und die Teller liegen plan auf dem Tisch und warten nun auf die passende Pizza. Ich glaube irgendwo hatte ich ein Rezept von einer Rhabarberpizza :-)))))


Wenn man sich die Teller so eine Weile anschaut, erinnern sie ein bissel an handgekneteten Mürbteilboden ... oder?

Donnerstag, 26. April 2012

Man tut ja ...

... so das Eine oder Andere und wie immer mal donnerstags, knete ich mit Leidenschaft im Ton. Manchmal kommt was Kreatives dabei raus und manchmal auch etwas Praktisches. Aber letztens, da wurde ich gefragt, ob ich auch mal was Besonderes für eine ganz liebe Frau machen würde.

Könnt ihr euch vorstellen, dass da meine Ohren "Besuch" bekommen haben, weil ich so ein dickes Grinsen im Gesicht hatte?
Also, ran an den Tontopf und der Fantasie freien Lauf lassen ...

Zwischenstand: Alles noch heil nach der Glühe und nicht verbogen *stirnabtupf*
Und dann die besondere Glasur aus dem Farbkasten *schwärm* und nun noch die Feuerprobe beim Glasurbrand ...

Alles gut ...


... und die neue Hausnummer für den Garten kann nun pünktlich zum Wochenende ihren Dienst antreten. Immerhin muste die Arme jetzt noch fast 2 Wochen warten, weil ich ja erst noch das Foto machen wollte.

Und irgendwie ist es doch immer wieder was Anderes, wenn man das was man so macht für Andere macht.

In diesem Sinne wünsche ich allen Gärtnern ein tolles Wochenende ...
... und allen anderen natürlich auch, egal ob mit Wolle, dem Rad, dem Wanderstock, auf  dem Mopped oder wie auch immer, in Erfurt soll sogar schon das Nordbad geöffnet haben ...

Freitag, 13. April 2012

Bekleckert ...

... sieht mein neuestes Küchengefäß aus. Ein bissel so, als wären Schokosoße und Sahne über den Rand gelaufen.


Braune Tonmasse glasiert mit schwarz und weiß. Es ist immer wieder spannend, wie sich die verschiedenen Tonsorten mit unterschiedlichen Glasuren vertragen oder auch nicht. Ein Wechsel zwischen glasiert und unglasiert, manchmal Zufall und manchmal gewollt.

Nachmachen erwünscht, oder lieber doch nicht?  Also im Grunde sind wir da ein Häufchen Leute, die da eher tolerant sind, denn wir treffen uns zum Spaß. Warum eigentlich auch nicht. Ideenreichtum, der eigene Ableger bildet. Anderer Ton, eine andere Glasur und schon ist Vielfalt angesagt.
Geärgert haben wir uns dennoch darüber, zu erfahren, dass UNSERE Ideen jetzt gerade in einer Vernissage zu sehen sind, weil eine Person unter ihrem Namen, die von ihr gemachten Dinge ausstellt, deren Ursprung in unserer Gemeinschaft ist. Nicht gerade ein Aushängeschild für die Dame wie wir finden.
Und so reifen die Überlegungen für eine eigene Vernissage mit den Originalen. *lach* ...
Naja ... vielleicht sind wir ja auch ganz großmütig und lachen darüber, stoßen mit einem Gläschen Sekt auf unsere Ideen an und kneten fröhlich weiter in unserem guten Ton - so oder so.

Freitag, 30. März 2012

Warum bin ich so fröhlich?

Diese Zeilen ...



... gehen mir seit gestern Abend durch den Kopf. Unsere Kinder trällerten sie vor vielen Jahren hoch und runter und plötzlich waren sie wieder drin in meinem Kopf und ich sage euch auch wieso.

Gestern Abend habe ich es ENDLICH geschafft, dass meine Februarsocken von der Nadel gehüpft sind und ich um sie drum herum. Selten tue ich mich mit etwas so schwer, obwohl es nun wirklich ein einfaches Muster war. Wahrscheinlich hätte ich bei der ersten Socke schon ribbeln und einfach ein anderes Garn nehmen sollen. Wie schon bei den letzten gekauften Industriegarnen war ich auch diesmal enttäuscht. Knoten hatte ich drin und mal von der Farbmusterverschiebung abgesehen, was ja bei diesen Garnen fast normal ist, hätte es eine solche wahrscheinlich auch dann gegeben, wenn ich den Farbmusteransatz gefunden hätte. Aber bei diesem Thema gehen die Meinungen ohnehin auseinander.
Jetzt sind sie jedenfalls fertig und ich froh darüber und präsentiere sie hiermit:


Der genaue Betrachter wird natürlich feststellen, dass die Fäden mal wieder noch nicht verstochen sind ...

Eine andere Art von Fröhlichkeit kommt auf, weil ich meine nächsten Gartengeister abgeholt habe, die jetzt als neue Sommerwohnung für Ohrenknieper oder ähnliches herhalten müssen. Aber ich denke die beiden Herren werden keine Langweile bekommen.


Als Strohköpfe darf man sie bezeichnen, ohne dass sie böse werden, denn ...


sie werden mit etwas Stroh ausgestopft und auf Stäbe gesetzt und die kleinen Löcher rundherum dienen als Ein- und Ausgänge.

Freitag, 16. März 2012

Der Einzug ...

... der Gartengeister beginnt! Während ich in den letzten Tagen immer ganz neidvoll auf die musterhaft rausgeputzten Gärten geschaut habe, hat sich in unserem Garten noch garnichts getan. Gut, die Bäume haben ihre überschüssigen Triebe als Färbematerial zur Verfügung gestellt und hier und da ist ein wenig Laub weggeräumt, aber das war es dann auch schon. Das Reisig hüllt immer noch die empfindlichen Pflänzchen ein und die Beete sehen aus als hätte ... naja lassen wir das. Step by step wird´s schon werden.

Während unser Garten ein Lodderleben führt, wo bei anderen schon die Saatschildchen in die fein säuberlich gezogenen Reihen stecken, tun sich bei uns ganz andere Dinge und so ganz ohne unser Zutun. Die Vögelhäuschen werden so nach und nach besichtigt und bezogen. Die Stare pfeifen ihre Mädels ran und die Amseln sind gar wählerisch beim Baumaterial. Na bei so einer Auswahl, ist das ja auch kein Wunder. Die Netze mit der aussortierten Wolle werden ebenfalls regelmäßig angeflogen und Faser für Faser rausgezupft. Die kleine Meise klopft wie im letzten Jahr an, bevor sie aus dem Häuschen kommt. Emsiges Treiben herrscht. Den Igel habe ich zwar noch nicht gesehen, aber gehört. Es scheint also alles im grünen Bereich.

Hier und da sieht man schon Cafés und Restaurants, wo man draußen sitzen kann, Möbelhäuser bieten Gartenmöbel an und die Menschen in den Gärten sind nur noch 1 m groß. Hurra! Es ist Frühling. Allhöchste Zeit also, meine Gartengeister aus dem Winterschlaf zu wecken.

Einen neuen Geist, frisch aus dem Brennofen, habe ich gestern mit nach Hause genommen.



Man kann ihm auch ein Teelicht geben, dann funkeln seine Augen. Herzhaft und viel haben wir gelacht als er entstand. Die Nase viel zu groß, die Ohren segelfliegerartig abstehend und die Haarpracht mit einer Knoblauchpresse gebändigt. Also rein theoretisch sollte ich damit selbst die letzte gefräßige Schnecke aus dem Garten vertreiben können. Oder was meint ihr?

Noch einen anderen Grund gibt es, warum der Garten noch warten muss. Es ist immerhin erst Mitte März!
Nach wochenlangem Entzug, habe ich gestern die Farbtöpfe gestartet, die getrocknete Goldrute aus dem letzten Jahr habe ich eingeweicht, ebenso die gelben Zwiebelschalen und die Wolle liegt in der Beize. Die roten Zwiebelschalen von Elke kommen als nächstes dran. Ja! Gelb und grün sind in diesem Jahr meine Startfarben ... und bunt, denn in den Wartezeiten habe ich noch ein paar bunte Matschereien auf Sockenwolle gemacht.

Und jetzt wünsche ich euch allen ein wunderschönes Frühlingswochenende!

Mittwoch, 30. November 2011

Tja ... so ist das!

Man - oder besser gesagt frau - vergräbt sich in unendlichen Haufen von Wolle aller Art, in Gestricktem, Gesponnenem und Gefärbtem ...
Man - oder auch besser gesagt frau - schnippelt Reißig für die Grababdeckung, die Fensterkästen, die Rosen, bastelt Grabgestecke und bestückt die Blumenkästen der Werkstatt ...
Man - oder wohl wirklich besser frau - sortiert und kramert nach allen Utensilien, die notwendig sind, einem Marktstand das standesgemäße Outfit zur Weihnachtszeit zu verpassen ...
UND?

Sowas kann natürlich nur (!) Frau Wolllaus passieren, dass sie sich zum 1. Advent auf dem Weihnachtsmarkt verkrümelt, Glühwein schlürft (auch wenn das Wetter dafür nicht wirklich geeignet ist), mit Kindern am Spinnrad die abenteuerlichsten Schnüre spinnt, schwatzt, quasselt und ihre Begeisterung über ihr Tun mit Wolle allen mehr oder weniger interessierten Personen mitteilt und dabei Herrn Wolllaus zu Hause sitzen lässt ohne irgend eine Art von Adventsdeko

*ganz furchtbar schäm*

Nun ja, mal davon abgesehen, ist es ja so, dass ein Großteil der Herren der Schöpfung unsere mühevoll gestaltete Adventsdeko ohnehin als "Gebammel" bezeichnet, so zumindest habe ich es im Radio gehört.

Aber irgendwie fehlt dann doch was!
Und so habe ich eben dieses Jahr nach dem 1. Advent nun doch noch eine Tischdeko gebastelt. O.K., es ist kein Adventskranz wie sonst und auch nix Aufwendiges, aber uns gefällt es.















Was es mit diesem Wicht auf sich hat, verrate ich später. Erstmal zeige ich ihn euch nur.


Kennt ihr noch die Serie "Die 3 Damen vom Grill"? Das habe ich in den Ferien immer mit meinen Großeltern geschaut. Und genau dies fiel mir ein als ich meine 3 Damen sah ;-) allerdings vorm Ofen



Die Mützen sind inzwischen trocken und haben auch bereits neue Besitzer und diese werden nun hoffentlich keine kalten Ohren bekommen.

Freitag, 4. November 2011

Er hat gesagt ...

... dass das wie eine Puddingsschüssel aussieht *seuftz* - Männerphantasien? Oder ein Wink mit einem ganzen Gartenzaun?

















Also ehrlich, ich habe gestern lange auf diese Schüssel gestarrt, aber Pudding konnte ich in dieser Schüssel gedanklich noch nicht entdecken, doch ich gestehe, an dieser Stelle der Vorlieben habe ich meinen Mann in letzter Zeit sehr vernachlässigt. Mit der Ausrede, es sei nicht die richtige Jahreszeit, komm ich immer erstmal ein kleines Stück weiter.

Nach einiger Zeit, bei Tageslicht und mit etwas Mühe lässt sich in dem Braun der Glasur Schokopudding erkennen und wenn der Blaustich im Weiß nicht wäre, könnte man eine Beziehung zur Vanillesoße herstellen.

Ist das vielleicht die Art symbolischer Blumenstrauß, den sich Mann manchmal wünscht? Dann sollte ich wohl mal wieder "Blumen" schenken ;-) ...

Zurück zur Wolle

Ich bin mir nicht sicher, was ich mit diesen Mützen machen soll. Fellbommel, Wollbommel oder garnichts? Zugegeben, sie sind ganz schön groß, aber zum einen gibt es auch große Köpfe und zum anderen sehen solche grob gestrickten Mützen einfach besser aus, wenn sie etwas größer sind.




















Und diese hier könnte Mann genauso tragen wie Frau. Ich denke, ich nehme sie morgen so mit zum Markt und frage einfach meine Kundschaft.

Ja ... noch ein letzter Markt vor den Weihnachtsmärkten, ganz in der Nähe zum Porzellanmarkt in Kahla.

Freitag, 21. Oktober 2011

Gut vorbereitet ...

... geht es in die Herbst/Wintersaison, heißt: ich beginne mit kleinen Werkeleien, die ich entweder mir oder anderen schenken möchte, ein kleines Beiwerk, ein kleines Mitbringsel oder eine kleine witzige Ergänzung für ein Geschenk, eine Wichtelei oder etwas in dieser Art.

Obwohl ich jetzt am Wochenende erst die Dahlien aus dem Garten holen werde, bin ich gedanklich schon an der Dekoration mit Tannengrün. Damit das Tannengrün auch eine gute Figur macht, habe ich mir passend zur Wiesenblumenvase jetzt eine Tannengrünvase gemacht. Brauner Ton, glasiert mit flaschengrün und etwas perlmutt und erstaunlicherweise kam das dabei heraus




















Ähnlich wie bei der Pflanzenfärberei lasse ich mich auch beim Glasieren immer wieder auf Überraschungen ein. Ich bin eben einfach zu neugierig ...

Die Vase ist ein bisschen wie diese Autolacke, die aus jeder Richtung in einem anderen Farbton erscheinen. Das Flaschengrün ist fast weg, aber dafür hat das Perlmutt einen hellblauen Stich bekommen. Ich bin begeistert und finde, dass tannengrün sehr gut dazu passt.

Im wahrsten Sinne des Wortes wurden die Tonreste zu kleinen Wichtelchen


Was ich mit den kleinen Kerlchen allerdings mache, verrate ich hier noch nicht, denn das sind bisher nur die "Rohlinge" :-)

Freitag, 23. September 2011

Weiter geht´s ...

... mit Herbstlichkeiten. So langsam fällt es auch der Sonne morgens zunehmend schwerer "aufzustehen" und sie pellt sich ebenso schwerfällig aus den Federn bzw. Wolken wie ich. Ich mag es nicht, wenn es morgens dunkel ist, wenn ich aufstehe und dann auf kalten Fliesen ins Bad laufen soll. Och nööö, da kann ich wirklich zum Morgenmuffel werden! Meine Kaffeetasse gibt sich zwar alle Mühe, mich bei Laune zu halten, doch in der Übergangszeit bin ich eben manche Tage schwer zu ertragen.

Aber es gibt Lichtblicke! Und wenn es dann so richtig ungemütlich draußen wird, habe ich auf alle Fälle schon mal vorgesorgt. Die Sockenvorräte sind aufgestockt - wegen der kalten Fliesen - und der Kaffeevorrat ist akzeptabel. Und für den Lichtblick im Sinne des Wortes habe ich mir mal wieder ein Lichthäuschen mit grünen Fensterrahmen gemacht


Wie "Pilz Schiefhut" aus dem Kinderbuch steht es da und erfreute sich gestern bereits der ersten Beleuchtung.

Während sich im Garten so nach und nach die blühwilligen Pflanzen zurück ziehen, erleuchten meine aus einzelnen Blättern selbst gezogenen Usambaraveilchen in voller Schönheit


Freitag, 9. September 2011

Blogfutter ...

... gibt es im Moment genug, nur die Zeit, um es hier einzustellen fehlt mir gerade. Da ich, wie viele Andere auch, nur ein ganz normales Handy zum Telefonieren und um mal ein Foto zu machen habe, bin ich nicht immer und überall online und kann somit auch Blogfutter nur von zu Hause aus einstellen. Wenn ich also Zeit habe, bin ich unterwegs und wenn ich zu Hause bin, habe ich keine Zeit. So ist das eben manchmal!
Heute habe ich einen meiner freien Tage, den ich mit so vielen Ideen und Dingen voll gestopft habe, dass ich jetzt erstmal bei gutem Kaffee, die sich in der Woche angestauten Dinge abarbeiten werde - soweit die Theorie. Mal sehen, wie weit ich damit komme *zwinker*

Nun denn, gestern habe ich wieder mit "keramiken" begonnen. Nicht der weiße Ton, sondern der Gelbe sollte es diesmal sein. Nach dem Brennen wird der nämlich braun. Vor Jahren habe ich schon einmal mit Solchem gearbeitet, war aber nicht begeistert. Aber wie es eben so ist, kommt Zeit kommt Rat. Und so habe ich neue Flausen im Kopf, mal sehen, was das wird ...

Fertig geworden ist über die Sommerpause die Einlösung eines Gutscheines zum Geburtstag. Ich denke, ich brauche nicht zu erwähnen, für wen ich das gemacht habe ... Ich hoffe nur, es gefällt!
















Auch das wollig Weiche kommt voran. Weitere Krappfärbungen und Goldrutefärbungen habe ich gemacht. Ich habe die Nadeln gewetzt und einen Kapuzenschal für mich nach Anleitung begonnen. Grrrr .... ! Stur nach Anleitung aus einem Buch gestrickt, nichts Anspruchsvolles! Aber da kann man schon verzweifeln, wenn das Ganze zum einen völlig anders als auf dem Foto aussieht und wenn irgendwo mittendrin eine Reihe Beschreibung fehlt oder vielleicht auch ein Vermerk, dass mitten in der Anleitung nur noch Hinreihen beschrieben werden ... ich weiß es nicht - es passt jedenfalls nicht und sieht total bescheuert aus.
Um auszuschließen, dass ich komplett auf dem falschen Dampfer bin, werde ich wohl der Muddi mal Wolle einschließlich Anleitung geben ... sie hat einfach mehr Zeit das raus zu finden, denn ich habe dann mal das Wochenende vorzubereiten. Am Samstag gehe ich mit Sack und Pack zum Schlossfest in Blankenhain und am Sonntag zum Tag des offenen Denkmals nach Groschwitz zum Hoffest "Domäne" ...
Noch sagt ja der Wetterbericht, dass das Wetter gut werden soll - wir werden sehen.

Ich wünsch schon mal ein schönes SpätsommerFrühherbstWochenende

Freitag, 10. Juni 2011

Das war schon immer so ...

... nur dass früher ein Bote kam und verkündete, was das Amt sich wieder ausgedacht.

Heute gibt es den Postboten, der das "Amtsblatt" in den Kasten steckt, zum selber lesen der Amtsneuigkeiten und was eben im Ort so los ist. Manchmal stehen da auch wichtige Dinge drin, die man wissen sollte...
Und beim Durchblättern eben dieses Blattes stolperte ich über die Ansage, dass ein jedes Grundstück, welches eine Hausnummer besitzt, mit einer Solchen, gut lesebar kenntlich gemacht werden muss. Oh ha!

Hausnummern können so langweilig oder so teuer sein. Da muss eine andere Idee her. Und da ist sie ... die Hausnummer



















Ein Ufo landete gestern in meiner Strauchhecke an der Werkstatt. Zumindest habe ich ein solches Exemplar noch nie in diesem Bereich gesehen. Die bläulich oder grünlich schimmernden Libellen sind öfter anzutreffen, doch das ist neu












Beim ersten flüchtigen Blick dachte ich an eine Hornisse, aber mit so großen vielen Flügeln, das konnte nicht sein ...