... ist das dieses Jahr! Denke ich da an letztes Jahr zurück ...
Wie ihr ja sicher schon bemerkt habt, komme ich im Moment eher selten dazu Blogpflege zu betreiben. Zum einen liegt es daran, dass der Tag wirklich nur 24 Stunden hat, andererseits könnte man auf allen Ebenen gleichzeitig etwas tun.
Wenn ich mich so umschaue, haben die Kleingärtner schon prima ihre Gärten in Schuss ... ich habe noch nicht einmal richtig angefangen. Und nach einem Wochenende im EGA-Park fühle ich mich nicht wirklich besser mit meinem Chaos. Und dennoch habe ich einige Inspirationen mit nach Hause genommen und das eine oder andere kleine Pflänzchen, in jeder Tüte also ... naja ...
Es ist aber auch wirklich unglaublich was es so alles gibt. Und ich bin glücklich über die schwarze Stockrose.
Zugegeben im Vorfeld dieser Veranstaltung war es wieder einmal richtig turbulent im Hause Wolllaus ... also eigentlich wie immer. Und dann kamen 3 wundervolle Tage auf der EGA. In unserer Halle gab es lauter leckere Dinge. Vegetarisch, vegan, Bio und alles mit einem Hauch von Vertrautheit, also eigentlich völlig normal, so wie die Dinge halt aus dem Garten oder vom Bauern kommen. Nicht dogmatisch und militant, einfach gut und lecker und wer´s braucht, macht sich halt ein Schnitzel dazu.
Den Logenplatz hatte ich neben der Showküche und Sten vom Hotel Alt Weimar sorgte mit seinen Kochkünsten nicht nur für Unterhaltung sondern auch dafür, dass ich bereitwillig Selleriepürree probiert und für gut befunden habe. Auch die Ofenkartoffeln habe ich bereits nachgemacht hmmm. Und der Apfelstrudel wird wohl diese Woche auch noch im Ofen landen. Dieses Kochkonzept passt ausgezeichnet zu mir. Immer frisch, schnell fertig und ganz viel legger :-)
Auf der anderen Nachbarseite sorgte das Schloß Tonndorf mit Schnittchen, Mittagessen und Kuchen für kulinarische Highlights und die Kochschule "Iss was" brachte mich ebenfalls auf neue Ideen. Und ich mittendrin mit Färbetopf, Spinnrad, Häkelnadel, Handspindel und viel bunt! Ach ja ... schön war´s! Jetzt sollte ich nur langsam mal den Gemüsegarten und die Farbtopfbeute in Startposition bringen.
Heute regnet es erst mal und das nenne ich mal eine gute Ausgangsposition, sowohl für den Garten als auch für die Färberei und die Wollwäsche. Marita wartet nun schon ewig auf ihre rosa Wolle, aber ohne Regenwasser sieht es schlecht aus. Aber ich denke, jetzt kann ich die Läuse zumindest schon mal einweichen.
Und sonst so? Nun ... diesen Freitag werden wir von 13-17 Uhr die große Ostereierfärbeaktion mit Pflanzen in der Kunstwerkstatt in Tannroda machen und am Ostersamstag von 8-14 Uhr kann dann noch einmal im Bauernmarkt in Saalfeld gefärbt werden, sozusagen Last-Minit-Ostereierfärben :-) Naja ... kann ja sein, dass Ostern genauso plötzlich wie Weihnachten auf der Matte steht :-)
Wolltechnisch wird es gerade kunterbunt bei mir. Neue Wollqualitäten halten Einzug und müssen getestet werden, Restbestände der Schafschur des letzten Jahres werden langsam aufgebraucht, experimentell geht es zu in Sachen Färbungen im Allgemeinen und stino wird es bei den Pflanzenfärbungen, die ich ja letztes Wochenende vorgeführt habe. Im Topf hatte ich übrigens Apfelbaumrinde, Tagetes vom letzten Jahr und Krappwurzeln und ich muss sagen, die sind im Grunde ganz gut geworden. Die Tagetes hat mich überrascht, die Apfelbaumrinde enttäuscht und die Krappwurzeln haben mir mal wieder gezeigt, dass sie nicht für eine schnelle Nummer zu haben sind.
Ja und weil Frau auch mal was anderes machen muss, habe ich mich dazu hinreißen lassen, mal wieder zu häkeln. Das erste Tuch habe ich gestern noch feucht mit in die Kunstwerkstatt genommen und natürlich kein Bild gemacht ... kommt aber noch. Jetzt ist gerade Lace auf der Häkelnadel und die Einsicht, dass es wohl länger dauern wird ... Auf dem Nadelspiel tummelt sich die neue Sockenwolle und dann habe ich da doch diese Zeitschrift gekauft ...
Also, ich bin dann erst mal wieder Luftmaschen häkeln ... und beim nächsten Mal gibt es dann auch wieder Fotos :-)
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Donnerstag, 10. April 2014
Mittwoch, 2. April 2014
Was für eine Woche!
Im Grunde ist sie schon wieder vorbei bevor sie richtig begonnen hat. Während ich die letzte Woche fast ausschließlich mit Färben und der Neugestaltung meines Werkstattaußenbereiches verbracht habe, standen nun diese Woche so unliebsame Arbeiten wie Wolle wickeln und Etiketten verteilen auf dem Plan. Was soll´s! Das Wetter ist so toll, da kann man ruhig mal über nicht so schöne Arbeiten hinweg sehen :-)
Während ich gerade noch im Freundentaumel darüber bin, dass mich heute ein MANN angesprochen hat und den bunten Baum vor der Kunstwerkstatt als SCHÖN deklariert hat *hach*, bin ich natürlich hoch motiviert weitere Aktionen zu planen. Als Idee schon vorhanden, Details wie immer dann, wenn es soweit ist - gut Ding will Weile haben, oder wie war das doch gleich?
Manche Dinge allerdings haben keine Zeit, wozu auch? Während in der Kunstwerkstatt in Tannroda gerade auf außergewöhnliche Art eine "papierlastige Ecke" entsteht, die zum Treffen und Tauschen einladen soll (Handarbeitsbücher, die in gute Hände abgegeben werden sollen, werden da nämlich auch gern genommen) ...
... hat Christiane in Erfurt ebenfalls Nägel mit Köpfen gemacht und hat in der Marktstraße 34 ihren 2. Laden eröffnet, in dem es natürlich auch meine Wolle zu kaufen gibt.
Es ist zwar nur ein kleines Sortiment, aber die Pflanzenfärberei hat ja auch gerade erst wieder begonnen. Und genau aus diesem Grund bin ich heute auch etwas wortkarg, denn die Arbeit ruft schon wieder. Die nächsten Vorbereitungen stehen an, denn morgen wird aufgebaut für 3 Tage in Erfurt auf der EGA zu "Du und Dein Garten" Infos dazu gibt's hier Obwohl ich die Pflanzenfärberei doch recht gut beherrsche und mir auch am Spinnrad recht selten der Faden reißt, bin ich doch schon ein wenig aufgeregt. Ich hoffe nur, dass nicht nur Wortsalat kommt, wenn ich zu dem befragt werde, was ich mache ... ich glaube nämlich in der Hinsicht bin ich etwas aus der Übung gekommen, oder ist ein kleines Interview wie Fahrrad fahren? Naja ... vielleicht bin ich ja auch gerade auf dem Klo oder so :-)
Während ich gerade noch im Freundentaumel darüber bin, dass mich heute ein MANN angesprochen hat und den bunten Baum vor der Kunstwerkstatt als SCHÖN deklariert hat *hach*, bin ich natürlich hoch motiviert weitere Aktionen zu planen. Als Idee schon vorhanden, Details wie immer dann, wenn es soweit ist - gut Ding will Weile haben, oder wie war das doch gleich?
Manche Dinge allerdings haben keine Zeit, wozu auch? Während in der Kunstwerkstatt in Tannroda gerade auf außergewöhnliche Art eine "papierlastige Ecke" entsteht, die zum Treffen und Tauschen einladen soll (Handarbeitsbücher, die in gute Hände abgegeben werden sollen, werden da nämlich auch gern genommen) ...
... hat Christiane in Erfurt ebenfalls Nägel mit Köpfen gemacht und hat in der Marktstraße 34 ihren 2. Laden eröffnet, in dem es natürlich auch meine Wolle zu kaufen gibt.
Es ist zwar nur ein kleines Sortiment, aber die Pflanzenfärberei hat ja auch gerade erst wieder begonnen. Und genau aus diesem Grund bin ich heute auch etwas wortkarg, denn die Arbeit ruft schon wieder. Die nächsten Vorbereitungen stehen an, denn morgen wird aufgebaut für 3 Tage in Erfurt auf der EGA zu "Du und Dein Garten" Infos dazu gibt's hier Obwohl ich die Pflanzenfärberei doch recht gut beherrsche und mir auch am Spinnrad recht selten der Faden reißt, bin ich doch schon ein wenig aufgeregt. Ich hoffe nur, dass nicht nur Wortsalat kommt, wenn ich zu dem befragt werde, was ich mache ... ich glaube nämlich in der Hinsicht bin ich etwas aus der Übung gekommen, oder ist ein kleines Interview wie Fahrrad fahren? Naja ... vielleicht bin ich ja auch gerade auf dem Klo oder so :-)
Freitag, 21. Februar 2014
Planänderungen ...
... sind nicht schön, kommen aber gelegentlich vor und so wird der geplante Strickabend für den kommenden Freitag, den 28.02. vorerst verschoben. Den neuen Termin gebe dann ich rechtzeitig bekannt.
Unabhängig davon arbeite ich natürlich schon mal am Baumprojekt ...
Und sonst so? Nun ja, die Färbesaison ist schon in vollem Gang, ein paar neue Wollsorten werden gerade getestet und das Spinnrad surrt, um die noch vorhandenen Wollbestände zu minimieren. Leicht aufkommende Panik in Erwartung der neuen Schafschur ist das, glaube ich ... Irgendwie bin ich völlig verpeilt durch den fehlenden Winter und die Frühlingstage mitten im Februar. Aber offensichtlich geht das nicht nur mir so. Herr Star hat bereits die Wohnung bezogen und seiner Holden Schneeglöckchen von meiner Wiese gepflückt. Die Meisen und Amseln zwitschern in einer anderen Tonlage und Frau Elster sammelt seit Tagen Baumaterial. Der Giersch beginnt zu wachsen und die ersten Blättchen wanderten auch schon in den Salat, Löwenzahn und Brennnessel zeigen auch schon Fortschritte im Wachstum ... das muss einfach schon Frühling sein.
Bilder fertiger Objekte gibt es heute mal keine. Das liegt nicht daran, dass ich faul war, sondern schlicht und ergreifend daran, dass mir erst bei Beginn der Dämmerung einfiel, welche zu machen. Wo habe ich nur meinen Kopf? Ob das vielleicht an der momentan vorherrschenden Situation liegt? Schöner wie letztens im Internet gefunden kann man es nicht beschreiben.
Das ist keine Unordnung! Hier liegen überall nur Ideen rum.
In diesem Sinne mache ich mich jetzt auch wieder an die Arbeit. Vielleicht kann ich ja jetzt zum Wochenende hin noch mit ein paar hübschen Ideen dekorieren.
So ein Foto gibt es dann heute doch noch, denn das Fasertauschpakt wird mich heute wieder verlassen und zur nächsten Teilnehmerin wandern.
Meine Beute
Es ist immer wieder spannend zu sehen, was andere so machen und auch mal Dinge zu tauschen, die man selber nicht macht und auch nicht machen wird.
Unabhängig davon arbeite ich natürlich schon mal am Baumprojekt ...
Und sonst so? Nun ja, die Färbesaison ist schon in vollem Gang, ein paar neue Wollsorten werden gerade getestet und das Spinnrad surrt, um die noch vorhandenen Wollbestände zu minimieren. Leicht aufkommende Panik in Erwartung der neuen Schafschur ist das, glaube ich ... Irgendwie bin ich völlig verpeilt durch den fehlenden Winter und die Frühlingstage mitten im Februar. Aber offensichtlich geht das nicht nur mir so. Herr Star hat bereits die Wohnung bezogen und seiner Holden Schneeglöckchen von meiner Wiese gepflückt. Die Meisen und Amseln zwitschern in einer anderen Tonlage und Frau Elster sammelt seit Tagen Baumaterial. Der Giersch beginnt zu wachsen und die ersten Blättchen wanderten auch schon in den Salat, Löwenzahn und Brennnessel zeigen auch schon Fortschritte im Wachstum ... das muss einfach schon Frühling sein.
Bilder fertiger Objekte gibt es heute mal keine. Das liegt nicht daran, dass ich faul war, sondern schlicht und ergreifend daran, dass mir erst bei Beginn der Dämmerung einfiel, welche zu machen. Wo habe ich nur meinen Kopf? Ob das vielleicht an der momentan vorherrschenden Situation liegt? Schöner wie letztens im Internet gefunden kann man es nicht beschreiben.
Das ist keine Unordnung! Hier liegen überall nur Ideen rum.
In diesem Sinne mache ich mich jetzt auch wieder an die Arbeit. Vielleicht kann ich ja jetzt zum Wochenende hin noch mit ein paar hübschen Ideen dekorieren.
So ein Foto gibt es dann heute doch noch, denn das Fasertauschpakt wird mich heute wieder verlassen und zur nächsten Teilnehmerin wandern.
Meine Beute
Es ist immer wieder spannend zu sehen, was andere so machen und auch mal Dinge zu tauschen, die man selber nicht macht und auch nicht machen wird.
Mittwoch, 12. Februar 2014
Weiter geht´s im Text!
Das Leben kann manchmal so grausam sein, jawohl, *seuftz*
Nicht schlimm genug, dass meine Anträge auf den 48-Stunden-Tag immer wieder abgelehnt werden, kommt nun dazu, dass mir die Tage wirklich einfach viel zu kurz sind, für die Flausen, die ich im Kopf habe.
Und wenn man dann noch den Kopf mit Leuten zusammensteckt, die ähnlich ticken ...
Seit Wochen nehme ich mir nun schon vor, unsere Linde ein wenig mit Wolle zu verschönern. Rank und schlank ist sie gewachsen und ruft förmlich nach einem bunten Kleid. Aber ich schätze mal, dass das wohl dieses Jahr auch nichts mehr werden wird. Ein anderes Objekt der Begierde hat sich dazwischen gedrängt :-)
Es ist auch nicht so groß wie unsere Linde gerade mal so breit wie ein A4-Blatt ...
Wenn also jemand Lust hätte, der kann sich gern bei mir oder in der Kunstwerkstatt melden.
Und da bekanntlich gemeinsames Nadeln viiiiiieeeeel mehr Spaß macht, habe ich auch schon einen Termin dafür reserviert. Zu diesem könnte man was für den Baum machen, muss aber nicht ;-)
Nicht schlimm genug, dass meine Anträge auf den 48-Stunden-Tag immer wieder abgelehnt werden, kommt nun dazu, dass mir die Tage wirklich einfach viel zu kurz sind, für die Flausen, die ich im Kopf habe.
Und wenn man dann noch den Kopf mit Leuten zusammensteckt, die ähnlich ticken ...
Seit Wochen nehme ich mir nun schon vor, unsere Linde ein wenig mit Wolle zu verschönern. Rank und schlank ist sie gewachsen und ruft förmlich nach einem bunten Kleid. Aber ich schätze mal, dass das wohl dieses Jahr auch nichts mehr werden wird. Ein anderes Objekt der Begierde hat sich dazwischen gedrängt :-)
Es ist auch nicht so groß wie unsere Linde gerade mal so breit wie ein A4-Blatt ...
Wenn also jemand Lust hätte, der kann sich gern bei mir oder in der Kunstwerkstatt melden.
Und da bekanntlich gemeinsames Nadeln viiiiiieeeeel mehr Spaß macht, habe ich auch schon einen Termin dafür reserviert. Zu diesem könnte man was für den Baum machen, muss aber nicht ;-)
Montag, 10. Februar 2014
That´s life!
Und wieder hat sich eine so lange Blogpause eingeschlichen. Gedanklich hatte ich schon mehrfach die nächsten Posts fertig und dann? Keiner hat sie getippt tzzzzz. Es ist so viel geschehen, ich habe so viel erlebt und ich frage mich: Wo nur ist der Januar hin? Und der Februar ist auch schon wieder mitten in seiner Mitte ... also naja ... zumindest fast.
Also los!
Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich einen total spannenden Jahresstart hatte und ein wahres Projektfeuerwerk gestartet wurde. Eigentlich fing ja alles mit der Fashion Week in Berlin an. Berechtigt darf die Frage gestellt werden, was ich damit zu tun hatte. Ich habe gestrickt :-) Ja! Ich, die kleine Wolllaus habe aus meiner handgesponnenen Wolle ein paar Teile wie Handschuhe, Mützen und einen Monsterschal nach den Vorstellungen einer Designerin gearbeitet und diese wurden von echten Models auf dem Laufsteg in Berlin getragen. Wow! Und schon wieder habe ich das fette Grinsen im Gesicht, wenn ich nur dran denke.
Das ist der Zeitungsartikel aus unserer Zeitung ...
Und hier aus einer anderen, wo man links unten die Handschuhe sehen kann ...
Und das ist die Show ...
Ich fand sie großartig und muss sagen, das eine oder andere Teil würde ich auch tragen, auch wenn ich weit weg von Modelmaßen bin.
Das ist mein absoluter Liebling, frisch von der Nadel gehüpft und bequem auf dem Sofa platziert - der Monsterschal - immerhin reichte er bis zu meinen Füßen ...
Und hier in Berlin auf dem Laufsteg ...
Ach was war das schön aufregend! *grinsgrinsgrins* und *hüpfhüpfhüpf*
... noch mitten im Bewerbungsgespräch, kam lautstarker Protest, dass doch 5 Nadeln zu einem Nadelspiel gehören würden ...
... führten zu ganz neuen Mustern beim Socken stricken ...
... füllt so langsam wieder die Sockenkiste ...
... finde ich schon, dass es noch einiger Grannys bedarf, dass diese Kiste sich auf die Reise zu Elke machen kann, um den Bulli fertig auszustatten ...
Besonders gut gelungen finde ich die Innenglasur.
Also los!
Ich hatte ja bereits geschrieben, dass ich einen total spannenden Jahresstart hatte und ein wahres Projektfeuerwerk gestartet wurde. Eigentlich fing ja alles mit der Fashion Week in Berlin an. Berechtigt darf die Frage gestellt werden, was ich damit zu tun hatte. Ich habe gestrickt :-) Ja! Ich, die kleine Wolllaus habe aus meiner handgesponnenen Wolle ein paar Teile wie Handschuhe, Mützen und einen Monsterschal nach den Vorstellungen einer Designerin gearbeitet und diese wurden von echten Models auf dem Laufsteg in Berlin getragen. Wow! Und schon wieder habe ich das fette Grinsen im Gesicht, wenn ich nur dran denke.
Das ist der Zeitungsartikel aus unserer Zeitung ...
Und hier aus einer anderen, wo man links unten die Handschuhe sehen kann ...
Und das ist die Show ...
Ich fand sie großartig und muss sagen, das eine oder andere Teil würde ich auch tragen, auch wenn ich weit weg von Modelmaßen bin.
Das ist mein absoluter Liebling, frisch von der Nadel gehüpft und bequem auf dem Sofa platziert - der Monsterschal - immerhin reichte er bis zu meinen Füßen ...
Und hier in Berlin auf dem Laufsteg ...
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| Bildquelle Anne Gorke |
Und noch eine Geschichte, in der ich eine kleine Nebenrolle spielen durfte. Im Sommer letzten Jahres lernte ich eine überaus bemerkenswerte Frau kennen, die bei mir pflanzengefärbte Wolle einkaufte. Einige Zeit später bekam ich von Åsa eine Email mit vielen schönen Bildern eines Pullovers - gestrickt aus meiner Wolle. Es war eine Zwiebelschalen-Indigofärbung auf 100% Wolle.
![]() |
| Bildquelle Åsa Tricosa |
Und hier auf ihrer Seite könnt ihr noch mehr Bilder sehen. Und wisst ihr was? Inzwischen gibt es sogar eine Anleitung für den Pullover bei Ravelry zu kaufen :-) ... und nochmal *hüpfhüpfhüpf*
So genug gehüpft! Jetzt geht es weiter im normalen Wolllaus-Alltag. Nach einem so freudigen Jahresstart, bekam ich dann auch prompt einige Bewerbungen von Strickgehilfen ...
... noch mitten im Bewerbungsgespräch, kam lautstarker Protest, dass doch 5 Nadeln zu einem Nadelspiel gehören würden ...
... ja! Ich nun wieder tzzzz ;-)
Ein paar Färbeexperimente ...
... führten zu ganz neuen Mustern beim Socken stricken ...
Und ein Klumpen gelber Handspinnwolle im Schnee ...
... füllt so langsam wieder die Sockenkiste ...
Auch wenn das schon eine ganze Menge zu sein scheint ...
... finde ich schon, dass es noch einiger Grannys bedarf, dass diese Kiste sich auf die Reise zu Elke machen kann, um den Bulli fertig auszustatten ...
Auch ein aktuelles Projekt gibt es auf den Nadeln. Bis jetzt war es ein Autobahnprojekt, weil es alles andere als kurventauglich ist. So nach und nach wird es fertig und ich hoffe, später auch Anreiz für die Jugend, wenn wir uns zum Stricken treffen. Maren, wenn du das liest, das wäre mein Vorschlag :-)
Jetzt wird es ein wenig unwollig. Anderes Material und dennoch auch ein Spiel mit Formen und Farben - mein vorläufiger Abschluss des Keramikkurses.
Besonders gut gelungen finde ich die Innenglasur.
Hier bekommt die Bezeichnung Kronenleuchter eine völlig neue Bedeutung
Und nun noch eine kleine Frischluftkur der letzten Wochen mit einem Ausflug zum 12tel Blick Ende Januar ...
... ´nem Blick auf die Werkstatt ... nicht zu vergleichen mit den Bildern des letzten Jahres ...
... und einen Ausflug zum Bauernmarkt nach Saalfeld zur Einweihung nach dem Umbau.
Luxus pur mit diesem Verkaufswagen! Und wer mal dort ist, der sollte unbedingt mal den heißen Kakao am Bäckerstand probieren ;-)
In diesem Sinne habt eine schöne Zeit! Ich muss jetzt erst mal wieder was Neues aushecken ...
Montag, 12. November 2012
Was für ein Wochenende!
Es versprach recht nett zu werden, aber die Wetterprognose ... November eben. Gern hätte ich ja noch etwas mehr gemacht, vielleicht noch ein wenig Laub gekehrt, Blumenkästen gesteckt oder vielleicht sogar schon die Rosen angehäufelt, aber es sollte nicht sein, denn bei Regenwetter muss man solche Dinge nicht machen. Und so bleibt genügend Zeit längste Knoten der Welt in Sockenform zu bringen, ausgiebig zu kochen - typisch für den Thüringer seine Klöße, Braten und Rotkraut - und sich einfach mal der Dinge zu widmen, für die man sonst wenig Zeit hat.
Und wie läutet man ein solches Wochenende ein? Jaaa genau! ... denn dafür habe ich mich ja hübsch gemacht. :-)
Schaut HIER
Zugegeben, das war mal was ganz anderes und wie der Moderator richtig bemerkte, es erweitert die Sinne und beheizt ist der Kinosaal auch noch. Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich kein Fan solcher Konzerte bin. Zu wenig verstehe ich diese Musik, ich kann nur für mich beurteilen, ob ich sie schön finde oder nicht. Aber diese Liveübertragungen dieser Konzerte im Kinosaal, wenn die Kameras nach Drehbuch auf einzelne Musiker schwenken, wenn man sieht, wie sie die Musik leben, wenn der Dirigent mit vollem Körpereinsatz zur Musik wippt und wenn ein ausgewachsener Mann in Großaufnahme mit aller Kraft in einem Solo einer kleinen Flöte zarte Töne entlockt und Paukendompteure förmlich auf ihrem Sitz hopsen, wenn sich die Geiger in die Musik reinsteigern und dabei rote Ohren bekommen und man erkennt, dass eine Oboe zu spielen ein schweißtreibenden Geschäft ist ... Einblicke, die man in einem Konzert so nicht hat. Und so werde ich auch in Zukunft meinen Platz in herkömmlichen Konzerten den echten Kennern überlassen, aber ins Kino werde ich definitiv wieder gehen.
Und wie läutet man ein solches Wochenende ein? Jaaa genau! ... denn dafür habe ich mich ja hübsch gemacht. :-)
Schaut HIER
Zugegeben, das war mal was ganz anderes und wie der Moderator richtig bemerkte, es erweitert die Sinne und beheizt ist der Kinosaal auch noch. Wer mich kennt, weiß, dass ich eigentlich kein Fan solcher Konzerte bin. Zu wenig verstehe ich diese Musik, ich kann nur für mich beurteilen, ob ich sie schön finde oder nicht. Aber diese Liveübertragungen dieser Konzerte im Kinosaal, wenn die Kameras nach Drehbuch auf einzelne Musiker schwenken, wenn man sieht, wie sie die Musik leben, wenn der Dirigent mit vollem Körpereinsatz zur Musik wippt und wenn ein ausgewachsener Mann in Großaufnahme mit aller Kraft in einem Solo einer kleinen Flöte zarte Töne entlockt und Paukendompteure förmlich auf ihrem Sitz hopsen, wenn sich die Geiger in die Musik reinsteigern und dabei rote Ohren bekommen und man erkennt, dass eine Oboe zu spielen ein schweißtreibenden Geschäft ist ... Einblicke, die man in einem Konzert so nicht hat. Und so werde ich auch in Zukunft meinen Platz in herkömmlichen Konzerten den echten Kennern überlassen, aber ins Kino werde ich definitiv wieder gehen.
Sonntag, 28. Oktober 2012
Konzert gefällig?
Das muss man sich mal vorstellen, noch mitten im Oktober so gegen Ende unserer Motorradsaison liegt hier Schnee und nicht gerade wenig!
Ich meine ja, es sieht ganz hübsch aus, aber echt, ich hatte für dieses Wochenende und die nächsten 3 Tage andere Pläne als Schnee schippen und die Wetterprognose sieht derzeit nicht gut aus. Zumindest gehöre ich nicht zu denen, die bei solchem Wetter unbedingt auf 2 Rädern unterwegs sein müssen ...
...und über die am Freitag aus dem Radio getröteten 15 Grad wird inzwischen auch ausgiebig geschwiegen ... *seuftz*
Aber jammern hilft ja bekanntlich auch nicht und es bleibt nur, die Dinge positiv zu sehen. Also backe ich Mohnteilchen mit Äpfeln und Rosinen und koche Braten mit Klößen und zum Abend gibt´s ´nen Glühwein, selbst gemacht versteht sich. Nicht, dass das am Wetter was ändern würde, neeee, aber es passt einfach besser dazu, wenn man den Nachmittagsspaziergang schon im Schnee machen muss und die leise Ahnung einer Schneeballschlacht aufkommen lässt *ganz breit grins* ... und immerhin habe ich mit vollem Körpereinsatz ein paar Engel in den Schnee gedrückt :-)))
Gut, dann haben wir eben Winter. Dann soll es eben so sein und ich kann schon mal für die Advents- und Weihnachtsmärkte üben und die dicken Socken und die langen Unterhosen aus dem Schrank holen. Am kommenden Samstag ist wieder Porzellanmarkt in Kahla, zu dem ich wieder mit Wolle & Co. vertreten bin und wer gerne Gänsebraten mag, der sollte zum Gänsemarkt nach Großeutersdorf fahren. Und wenn man schon mal dort ist und nicht zur Eissäule erstarrt ist, dann gibt es am späten Nachmittag gleich um die Ecke in Kahla das hier:
Also wem da nicht warm ums Herz wird ... und so feiern wir die Feste wie sie kommen und nehmen das Wetter wie es ist. Vielleicht können wir dafür schon wieder Ende Februar die kurzen Hosen aus dem Schrank holen. Derweil vetreib ich mir die Zeit am Spinnrad und den Stricknadeln :-)
Ich meine ja, es sieht ganz hübsch aus, aber echt, ich hatte für dieses Wochenende und die nächsten 3 Tage andere Pläne als Schnee schippen und die Wetterprognose sieht derzeit nicht gut aus. Zumindest gehöre ich nicht zu denen, die bei solchem Wetter unbedingt auf 2 Rädern unterwegs sein müssen ...
...und über die am Freitag aus dem Radio getröteten 15 Grad wird inzwischen auch ausgiebig geschwiegen ... *seuftz*
Aber jammern hilft ja bekanntlich auch nicht und es bleibt nur, die Dinge positiv zu sehen. Also backe ich Mohnteilchen mit Äpfeln und Rosinen und koche Braten mit Klößen und zum Abend gibt´s ´nen Glühwein, selbst gemacht versteht sich. Nicht, dass das am Wetter was ändern würde, neeee, aber es passt einfach besser dazu, wenn man den Nachmittagsspaziergang schon im Schnee machen muss und die leise Ahnung einer Schneeballschlacht aufkommen lässt *ganz breit grins* ... und immerhin habe ich mit vollem Körpereinsatz ein paar Engel in den Schnee gedrückt :-)))
Gut, dann haben wir eben Winter. Dann soll es eben so sein und ich kann schon mal für die Advents- und Weihnachtsmärkte üben und die dicken Socken und die langen Unterhosen aus dem Schrank holen. Am kommenden Samstag ist wieder Porzellanmarkt in Kahla, zu dem ich wieder mit Wolle & Co. vertreten bin und wer gerne Gänsebraten mag, der sollte zum Gänsemarkt nach Großeutersdorf fahren. Und wenn man schon mal dort ist und nicht zur Eissäule erstarrt ist, dann gibt es am späten Nachmittag gleich um die Ecke in Kahla das hier:
Also wem da nicht warm ums Herz wird ... und so feiern wir die Feste wie sie kommen und nehmen das Wetter wie es ist. Vielleicht können wir dafür schon wieder Ende Februar die kurzen Hosen aus dem Schrank holen. Derweil vetreib ich mir die Zeit am Spinnrad und den Stricknadeln :-)
Freitag, 7. September 2012
Wie Achterbahn fahren ...
... ist doch das Wetter zur Zeit - ein ewiges auf und ab. Während ich mich abends auf dem Sofa bereits ein mein großes Tuch kuschel und mich dann auch noch mit den Stricknadeln darin verheddere weil´s noch ungewohnt ist, trage ich tagsüber kurze Hosen und Trägershirt, um im Farbtopf zu rühren. Während ich mich also einerseits schon nach der warmen Wolle sehne, kann ich andererseits nicht von den schönen Sommerfärbungen lassen. Im Konkreten sieht das dann ungefähr so aus:
Auf dem oberen Bild wäre dann auch gleich noch eine kleine Ergänzung für das 12-Socken-Projekt zum Thema "Ringel", bei dem ich im Moment total hinterher hänge.
Ja so ist das, wenn man mal eben "nur" eine Küpe ansetzen will und dann mit jeder Minute tiefer in die Thematik vordringt. Zu färben ist das eine, eine Färbung zu verstehen, das andere. Und so rühre ich immer mal an meiner Küpe für "Geduldige" und wer mich kennt, weiß, dass ich alles andere als geduldig bin ... naja meistens jedenfalls. Auch andere Färbungen gibt es in der Version "für Geduldige" und dabei lässt mich jeder einzelne AHA-Effekt geduldiger werden ;-), immerhin kann man ja die Wartezeiten zwischendrin auch am Spinnrad verbringen oder die Stricknadeln wetzen. Ich hoffe nur, dass Geduld nicht die Vorstufe von Trägkeit ist.
Naja, wie auch immer. Die Sonne lacht und der Tag will genutzt werden! Immerhin habe ich noch ein paar Vorbereitungen zu machen, denn die eine oder andere neue Färbung will doch noch unbedingt mit auf den Markt ...
Ich wünsch euch ein schönes Wochenende und denkt dran, am Sonntag ist Tag des offenen Denkmals!
Auf dem oberen Bild wäre dann auch gleich noch eine kleine Ergänzung für das 12-Socken-Projekt zum Thema "Ringel", bei dem ich im Moment total hinterher hänge.
Ja so ist das, wenn man mal eben "nur" eine Küpe ansetzen will und dann mit jeder Minute tiefer in die Thematik vordringt. Zu färben ist das eine, eine Färbung zu verstehen, das andere. Und so rühre ich immer mal an meiner Küpe für "Geduldige" und wer mich kennt, weiß, dass ich alles andere als geduldig bin ... naja meistens jedenfalls. Auch andere Färbungen gibt es in der Version "für Geduldige" und dabei lässt mich jeder einzelne AHA-Effekt geduldiger werden ;-), immerhin kann man ja die Wartezeiten zwischendrin auch am Spinnrad verbringen oder die Stricknadeln wetzen. Ich hoffe nur, dass Geduld nicht die Vorstufe von Trägkeit ist.
Naja, wie auch immer. Die Sonne lacht und der Tag will genutzt werden! Immerhin habe ich noch ein paar Vorbereitungen zu machen, denn die eine oder andere neue Färbung will doch noch unbedingt mit auf den Markt ...
Ich wünsch euch ein schönes Wochenende und denkt dran, am Sonntag ist Tag des offenen Denkmals!
Montag, 30. Juli 2012
Sie gaben alles ...
... die Jungs mit ihren Kettensägen. Noch bei Regen begannen die Vorbereitungsarbeiten für das Speed-Carving, bei dem 5 deutsche Meister zum kreativen Wettbewerb antraten. Doch pünktlich zum Start 11 Uhr schob die Sonne die Wolken beiseite für ein wirklich gelungenes Sommerfest.
Über den Tag verteilt mussten die Meister der Sägen 3 x zum Wettbewerb antreten, um ihre Werke dann in einer Versteigerung an den Mann zu bringen. Vorsichtig möchte ich behaupten, dass Sonne und Bier den Mut zum Mitbieten im Laufe des Tages wachsen ließen *zwinker*
Nein nein, ich habe nichts ersteigert. Spinnrad- oder Färbetopfskulpturen waren leider nicht im Angebot ;-) Wo bei der Frosch ... der hätte es mir schon angetan ...
Ob der Seeadler und der Fisch wohl jetzt in der selben Gegend wohnen?
In den Pausen gab es allerlei andere Dinge zu tun und zu besichtigen, hier und da ein Schwätzchen abzuhalten oder einfach nur auf der Wiese zu sitzen. Musik und eine gute Versorgung ließen keine Langeweile aufkommen. Die Segelflieger machten auch eine Vorführung und landeten dann direkt vor der Festwiese. Der Hauptgewinn der Tombola war übrigens ein Segelrundflug und wurde schon in den Mittagsstunden gezogen. Alte Traktoren und historische Landtechnik ließen so manches Männerherz höher schlagen ... ach ja ... schön war´s.
Ach so, ihr wollt wissen, was ich dort gemacht habe? *lach*
Nun, zuerst habe ich mich in meinem Stand verkrochen, weil es ja draußen noch nass war und ich von diesem Platz aus beste Sicht zur Kettensägenbühne hatte ...
Über den Tag verteilt mussten die Meister der Sägen 3 x zum Wettbewerb antreten, um ihre Werke dann in einer Versteigerung an den Mann zu bringen. Vorsichtig möchte ich behaupten, dass Sonne und Bier den Mut zum Mitbieten im Laufe des Tages wachsen ließen *zwinker*
Nein nein, ich habe nichts ersteigert. Spinnrad- oder Färbetopfskulpturen waren leider nicht im Angebot ;-) Wo bei der Frosch ... der hätte es mir schon angetan ...
... oder vielleicht die Eule ...
... zauberhaft, oder?
In den Pausen gab es allerlei andere Dinge zu tun und zu besichtigen, hier und da ein Schwätzchen abzuhalten oder einfach nur auf der Wiese zu sitzen. Musik und eine gute Versorgung ließen keine Langeweile aufkommen. Die Segelflieger machten auch eine Vorführung und landeten dann direkt vor der Festwiese. Der Hauptgewinn der Tombola war übrigens ein Segelrundflug und wurde schon in den Mittagsstunden gezogen. Alte Traktoren und historische Landtechnik ließen so manches Männerherz höher schlagen ... ach ja ... schön war´s.
Ach so, ihr wollt wissen, was ich dort gemacht habe? *lach*
Nun, zuerst habe ich mich in meinem Stand verkrochen, weil es ja draußen noch nass war und ich von diesem Platz aus beste Sicht zur Kettensägenbühne hatte ...
... und dann später habe ich auf der Wiese gesessen, zusammen mit meinem Wollkorb und der Seife und habe mit großen und kleinen Mädchen Blüten gefilzt ...
... und manche Blüte wurde dann umgehend als Schmuck in die Haare gezwackt.
Wenn ich es mir so recht überlege, ist es schon eine ganze Weile her, dass ich mit so vielen Männern über Wolle und die Färberei gequatscht habe. Besonders beeindruckt bin ich immer dann, wenn junge Männer für ihre Freundin einen einzigen Strang Wolle kaufen, so als Mitbringsel. Oh ja ... so ähnlich fing das bei uns damals nämlich auch an ... *ganzverträumtguck* :-)
Donnerstag, 3. Mai 2012
Endlich! ...
... hat es gestern bei uns ein bissel geregnet und heute auch ein wenig, das erste Mal seit Wochen, denn alles was bisher war, war wirklich nur ein Staub löschen.
Die neue Schur wartet bereits auf den Waschgang und die Färbepflanzen zappeln auch schon ganz aufgeregt im Karton. Ja, noch 2-3 Nächte mit mäßigem Regen, das wäre schon schön.
In den letzten Tagen gab es kaum nennenswerte Dinge zu berichten. Ich war mal wieder auf dem Markt und habe mit den Leuten geschwatzt, gesponnen und gefärbt. So dies und das wird nach und nach fertig. Aber es gibt weder Bilder noch verrate ich Details. So ist das nun mal mit Wichteleien & Co. :-)
Am Wochenende sollen die Eisheiligen kommen ... war das nicht sonst immer erst Mitte Mai? Ich bin verwirrt. Aber was ist an diesem Frühling schon normal? Im März so warm, dass man kurze Hose tragen kann, dann im April kalt und jetzt ist es wie im Hochsommer.
Und da fällt mir gerade ein, dass ja am Wochenende auch schon wieder das Bikertreffen in Friesau ist. Immerhin schon das 29.
Morgen Abend geht´s los. Wer also Lust auf eine schöne Ausfahrt hat, Appetit auf hausgebackenen Kuchen oder Bratwurst und Brätel oder/und Bierdurst hat und vielleicht mal eine russische Sauna erleben will, der sollte dort mal lang schauen. Auf der Wiese kann gezeltet werden und wer hat, kann auch mit dem WoMo dort aufkreuzen. Auf alle Fälle sollte man den dicken Pullover nicht vergessen - ich sag nur die "Eisheiligen" ...
Also, was auch immer ihr vor habt, ich wünsche euch ein schönes 1. Maiwochenende!
Die neue Schur wartet bereits auf den Waschgang und die Färbepflanzen zappeln auch schon ganz aufgeregt im Karton. Ja, noch 2-3 Nächte mit mäßigem Regen, das wäre schon schön.
In den letzten Tagen gab es kaum nennenswerte Dinge zu berichten. Ich war mal wieder auf dem Markt und habe mit den Leuten geschwatzt, gesponnen und gefärbt. So dies und das wird nach und nach fertig. Aber es gibt weder Bilder noch verrate ich Details. So ist das nun mal mit Wichteleien & Co. :-)
Am Wochenende sollen die Eisheiligen kommen ... war das nicht sonst immer erst Mitte Mai? Ich bin verwirrt. Aber was ist an diesem Frühling schon normal? Im März so warm, dass man kurze Hose tragen kann, dann im April kalt und jetzt ist es wie im Hochsommer.
Und da fällt mir gerade ein, dass ja am Wochenende auch schon wieder das Bikertreffen in Friesau ist. Immerhin schon das 29.
Morgen Abend geht´s los. Wer also Lust auf eine schöne Ausfahrt hat, Appetit auf hausgebackenen Kuchen oder Bratwurst und Brätel oder/und Bierdurst hat und vielleicht mal eine russische Sauna erleben will, der sollte dort mal lang schauen. Auf der Wiese kann gezeltet werden und wer hat, kann auch mit dem WoMo dort aufkreuzen. Auf alle Fälle sollte man den dicken Pullover nicht vergessen - ich sag nur die "Eisheiligen" ...
Also, was auch immer ihr vor habt, ich wünsche euch ein schönes 1. Maiwochenende!
Mittwoch, 26. Oktober 2011
Wenn 44 kleine Kinderhände ...
... Wolle aus großen Körben zupfen und diese einer Schaumschlacht unterziehen, dann wird automatisch der Geräuschpegel steigen. Zugegeben, etwas leiser wäre auch schön gewesen, ABER ...
Die Begeisterung stand in den Gesichtern geschrieben, wohl wissend, dass es Arbeit werden wird. Geduldig muss man beim Filzen sein und eigentlich sollte man zuhören und den Anweisungen folgen. Aber Kinder sind anders. Stück für Stück tastet man sich voran, jedes mit einer anderen Geschwindigkeit, manche haben schon mal, andere haben noch nie gefilzt. Knallfolie knallen ist für´s erste nun mal interessanter als zu zuhören und mit Seifenschaum zu spielen, ist definitiv Leidenschaft. Aber die Vorstellung einen Buchumschlag als Geschenk für sich oder einen lieben Menschen selber zu machen, ließen dann die Emotionen überkochen. Es wurde gelegt, getupft, geklopft, gestrichen, gerollte, geknautscht ... ach ja!
Für den Betrachter von außen mag das alles chaotisch wirken, aber in sich gesehen entwickelt sich so nach und nach ein gewisser Ablaufplan. Welche Rolle allerdings diese mysteriöse Frau Müller spielte, nach der aus allen Ecken gerufen wurde, ist mir immer noch ein Rätsel :-)
Nun, wie auch immer. Die "Rohlinge" für die Buchumschläge sind jetzt fertig. Jetzt wird noch getrocknet, gebügelt, genäht und vielleicht bestickt. Und ich habe die Hoffnung, dass es Inspiration genug war und dieses Jahr zu Weihnachten ganz viele Buchumschläge verschenkt werden.
Die Begeisterung stand in den Gesichtern geschrieben, wohl wissend, dass es Arbeit werden wird. Geduldig muss man beim Filzen sein und eigentlich sollte man zuhören und den Anweisungen folgen. Aber Kinder sind anders. Stück für Stück tastet man sich voran, jedes mit einer anderen Geschwindigkeit, manche haben schon mal, andere haben noch nie gefilzt. Knallfolie knallen ist für´s erste nun mal interessanter als zu zuhören und mit Seifenschaum zu spielen, ist definitiv Leidenschaft. Aber die Vorstellung einen Buchumschlag als Geschenk für sich oder einen lieben Menschen selber zu machen, ließen dann die Emotionen überkochen. Es wurde gelegt, getupft, geklopft, gestrichen, gerollte, geknautscht ... ach ja!
Für den Betrachter von außen mag das alles chaotisch wirken, aber in sich gesehen entwickelt sich so nach und nach ein gewisser Ablaufplan. Welche Rolle allerdings diese mysteriöse Frau Müller spielte, nach der aus allen Ecken gerufen wurde, ist mir immer noch ein Rätsel :-)
Nun, wie auch immer. Die "Rohlinge" für die Buchumschläge sind jetzt fertig. Jetzt wird noch getrocknet, gebügelt, genäht und vielleicht bestickt. Und ich habe die Hoffnung, dass es Inspiration genug war und dieses Jahr zu Weihnachten ganz viele Buchumschläge verschenkt werden.
Montag, 26. September 2011
Im Kalender steht ...
... es sei Herbst ... und benehmen tut er sich zuweilen wie ein Sommer. So macht es natürlich auch richtig Spaß von Erntefest zu Erntefest zu ziehen, wenn ich meinen Stand nicht im Matsch aufbauen muss und die Besucher von einem Regenguss in den nächsten flüchten müssen.
Ein schönes Wochenende habe ich hinter mir. Das Handarbeitstreffen in Ichtershausen am Samstag war wieder bestückt mit reichlich Ideen und Kreativität und Jede hatte so leckere Sachen zum Essen dabei. Neben allerlei Geschwätz über Wolle & Co. wurde gewerkelt und geschaut, Neues probiert und Altes aufgefrischt und mancher Knoten im Gedanken aufgepiepelt. Dass ich Ina dort wieder treffen würde, war eine besondere Überraschung. Das ist ja jetzt Jahre her ...
Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Erntefestes mit ganz vielen alten Traktoren.
Ein schönes Wochenende habe ich hinter mir. Das Handarbeitstreffen in Ichtershausen am Samstag war wieder bestückt mit reichlich Ideen und Kreativität und Jede hatte so leckere Sachen zum Essen dabei. Neben allerlei Geschwätz über Wolle & Co. wurde gewerkelt und geschaut, Neues probiert und Altes aufgefrischt und mancher Knoten im Gedanken aufgepiepelt. Dass ich Ina dort wieder treffen würde, war eine besondere Überraschung. Das ist ja jetzt Jahre her ...
Der Sonntag stand ganz im Zeichen des Erntefestes mit ganz vielen alten Traktoren.
Schön geschmückt fuhren sie durch den Ort. Auf dem Dreschplatz sitzt man bei der Präsentation der Oldtimer in der ersten Reihe und während die Männer die Technik bestaunen, kann man mit den Frauen herrlich über Handarbeiten fachsimpeln.
Gestern Abend habe ich dann noch einen großen Sack Wolle sortiert, denn wenn das Wetter so bleibt, sollte ich es schaffen noch ein paar Kilos meiner Bestände zu verarbeiten. Traumhaft weich ist sie und sollte so perfekt geeignet sein, um Dinge für kleine Kinder zu arbeiten.
Aber jetzt muss mein Tuch erst noch fertig werden, denn Weihnachtsmärkte sind oft schneller da als man denkt ;-)
Donnerstag, 15. September 2011
Hallo ihr Lieben!
Nachdem ich nun so nach und nach hier und da höre, wer hier so alles mit liest, möchte ich nun von dieser Stelle her auch mal zu euch rüber winken, denn eure Kommentare bekomme ich ja persönlich übermittelt ...
Und wie es eben im Bloggerleben so ist, freut man sich schon, wenn hier und da mal ein Kommentar abgegeben wird, für die ich mich mal wieder ganz allgemein bedanken möchte. Und so trieb mich mein "schlechtes Gewissen" heute etwas eher aus dem Bett, da ich euch ja noch meine Erlebnisse vom Wochenende schuldig bin und heute Abend mit Gewissheit wieder keine Zeit haben werde - warum, das erzähle ich später.
Nun ... am Samstag war das alljährliche Schlossfest in Blankenhain, diesmal unter dem Motto: Blankenhainer Handwerk und Gewerke. Und obwohl jeder die Möglichkeit hatte, sich zu präsentieren, waren verhältnismäßig wenige Firmen da und der augenzwinkernde Spruch: Na ... immer wieder die Gleichen, was? war recht häufig zu hören.
Aber egal! Schön war es. Kaffee und Kuchen wurden für die Akteure serviert und die Schlossfrauen haben wieder richtig lecker gebacken. Ich habe mein alljährliches Update in Sachen Stadtgeflüster bekommen und mich in meinem Schlosswohnzimmer wieder richtig wohl gefühlt, zumal es auch von den Temperaturen her sehr angenehm war. Aber schaut selber:
Leider ließ sich die andere Seite aufgrund des Lichtes nur schlecht fotografieren, so dass ich mir die Bilder davon "verkneife"- Der rechts von mir stehende Sessel hat recht oft dazu eingeladen, sich ein Weilchen bei mir auf ein Schwätzchen nieder zu lassen.
Was an diesem Stand besonders hoch im Kurs stand, war die Nachwuchsförderung. Es begann mit einem kleinen Armband - hochkonzentriert!
Und wie es eben im Bloggerleben so ist, freut man sich schon, wenn hier und da mal ein Kommentar abgegeben wird, für die ich mich mal wieder ganz allgemein bedanken möchte. Und so trieb mich mein "schlechtes Gewissen" heute etwas eher aus dem Bett, da ich euch ja noch meine Erlebnisse vom Wochenende schuldig bin und heute Abend mit Gewissheit wieder keine Zeit haben werde - warum, das erzähle ich später.
Nun ... am Samstag war das alljährliche Schlossfest in Blankenhain, diesmal unter dem Motto: Blankenhainer Handwerk und Gewerke. Und obwohl jeder die Möglichkeit hatte, sich zu präsentieren, waren verhältnismäßig wenige Firmen da und der augenzwinkernde Spruch: Na ... immer wieder die Gleichen, was? war recht häufig zu hören.
Aber egal! Schön war es. Kaffee und Kuchen wurden für die Akteure serviert und die Schlossfrauen haben wieder richtig lecker gebacken. Ich habe mein alljährliches Update in Sachen Stadtgeflüster bekommen und mich in meinem Schlosswohnzimmer wieder richtig wohl gefühlt, zumal es auch von den Temperaturen her sehr angenehm war. Aber schaut selber:
Was an diesem Stand besonders hoch im Kurs stand, war die Nachwuchsförderung. Es begann mit einem kleinen Armband - hochkonzentriert!
Sie arbeitet öfter mit Wolle, aber das Spinnen ist auch neu für sie. Und am liebsten hätte sie wohl einen Großeinkauf an Wolle gestartet ... wie eine Große :-) und immer neugierig auf mehr ...
... und so ergab es sich ganz zufällig, dass ich nun nicht mehr allein spinnen musste ...
Ist das nicht toll?
Auch der Sonntagsmarkt in Groschwitz war wieder sehr schön. Über Musikgeschmack kann man sich streiten ... das war nicht so meine Richtung und auch die Temperaturen waren einfach zu warm für Wolle und dennoch ... auch so ein Markt hat seinen Reiz, denn man kann sich mal so richtig Zeit nehmen und über Wolle, Färben und Handarbeit berichten und aufklären, denn noch immer scheint, das was wir tun in verstaubte Ecken geschoben zu werden, etwas was nur alte Omchen tun *seuftz*
Und ob ihr das glaubt oder nicht, erst gestern habe ich auf einer Baustelle mit 2 Bauleuten über das Thema Spinnen und Socken stricken geschwatzt ...
In diesem Sinne ... ich bin dann mal wieder unterwegs...
Montag, 22. August 2011
Wolli(g)ch - will ich!
Zumindest meistens, aber manchmal auch nicht. Manchmal möchte ich mich auf dem Motorrad durch die Gegend fahren lassen und mir einfach nur schöne Dinge ansehen. Und so geschehen letztes Wocheneende.
Nachdem ich am Samstag einen Tag mit "verrückten" Rasentraktorfahrern verbracht hatte, in der ersten Reihe saß als die historischen "Dräcker" vorbei fuhren, reihenweise neue Spinner verzaubert habe, rundherum gut versorgt wurde (dankeschön an dieser Stelle an die Saalborner) und obendrein noch viele interessante und aufschlussreiche Gespräche hatte, sollte der Tag auch noch ein besonderes Ende haben.
Das Wetter war herrlich und rief regelrecht nach einer Motorradrunde in die Eisdiele. Nach einem Joghurteis stand fest: Der Tag ist noch zu jung, um nach Hause zu fahren. Außerdem hatte die Radiomeldung über die Sperrung der Autobahn wegen eines Events neugierig gemacht. Und so zog es uns, wie viele andere auch, zum "Drei(n)schlag"
Zugegeben, die Zeit beim Warten kann lang werden und um so verständlicher war es, dass Viele mit kompletter Campingausrüstung anrückten. Wer ein "normales" Feuerwerk erwartete, ist sicherlich enttäuscht wieder nach Hause gefahren. Ich für meinen Teil mit Blick auf alle 3 Burgen war beeindruckt, wie dieses Ereignis mit Pyrotechnik nachgestellt wurde.
Bilder sind in Kürze bestimmt irgendwo im Internet zu finden, denn eine Kamera hatte ich nicht dabei, da ich sie in Eisdielen eben selten brauche :-)
Und wenn es der Sommer nun schon noch mal so gut meint, haben wir am Sonntag noch einen Ausflug in die historische Altstadt von Kronach folgen lassen und dort einen wunderschönen Tag in trauter Zweisamkeit verbracht. Auch sowas muss manchmal sein!
Zu Hause wieder angekommen, holte mich die Wolle wieder ein. Das Wetter soll gut bleiben und so habe ich noch mal Wolle eingeweicht, habe meine Samstagsarbeit beendet und die gesponnene Wolle verzwirnt, die ich von Sabine bekommen hatte. Ich habe Holger seine Lacaunewolle sortiert und die passende Wolle für die Mischung mit Hundewolle gefunden. Die Schilfblütenfärbung und die Dahlienfärbung sind gewaschen und hängen zum Trocknen. Sowas nennt man dann einen erfüllten Sonntag.
Aber nicht, dass da noch irgendwer auf die Idee kommt, dass da noch Luft wäre ... nöööö :-)
Dafür sorgt schon Mutter Natur!
Diese Äpfel habe ich gerade mehr als genug und die wollen verarbeitet werden, denn sie geben das beste Apfelmus der Welt
Die Mirabellen werden Kompott und Kuchenbelag und wandern dafür erstmal in Gläser für den Winter. Das Bäumchen habe ich vor Jahren gepfanzt und es hat zum ersten Mal so richtig getragen und das in dieser Fülle!
Und damit es nicht langweilig wird, folgt von der Reifung her gleich der nächste gefüllte Baum mit Zwetschen
Und während ich die Kerne aus den Früchten piepelte, erinnerte ich mich an meine Oma, die für mich den besten Zwetschenkuchen gebacken hatte. Mit ein paar Geheimzutaten am Hefeteig und dem richtigen Öl obenauf, denke ich, kommt mein Zwetschenkuchen da schon ganz nah dran. Aber immerhin bin ich auch noch keine Oma - ich habe also noch Zeit und mit einem eigenen Baum im Garten auch genug Gelegenheit zu üben.
So und da nun die ersten Bäume mit Obst fast abgeerntet sind, kann ich nun auch langsam über Baumschnitt nachdenken und freu mich schon auf die Färbungen mit den Rinden ...
Nachdem ich am Samstag einen Tag mit "verrückten" Rasentraktorfahrern verbracht hatte, in der ersten Reihe saß als die historischen "Dräcker" vorbei fuhren, reihenweise neue Spinner verzaubert habe, rundherum gut versorgt wurde (dankeschön an dieser Stelle an die Saalborner) und obendrein noch viele interessante und aufschlussreiche Gespräche hatte, sollte der Tag auch noch ein besonderes Ende haben.
Das Wetter war herrlich und rief regelrecht nach einer Motorradrunde in die Eisdiele. Nach einem Joghurteis stand fest: Der Tag ist noch zu jung, um nach Hause zu fahren. Außerdem hatte die Radiomeldung über die Sperrung der Autobahn wegen eines Events neugierig gemacht. Und so zog es uns, wie viele andere auch, zum "Drei(n)schlag"
Zugegeben, die Zeit beim Warten kann lang werden und um so verständlicher war es, dass Viele mit kompletter Campingausrüstung anrückten. Wer ein "normales" Feuerwerk erwartete, ist sicherlich enttäuscht wieder nach Hause gefahren. Ich für meinen Teil mit Blick auf alle 3 Burgen war beeindruckt, wie dieses Ereignis mit Pyrotechnik nachgestellt wurde.
Bilder sind in Kürze bestimmt irgendwo im Internet zu finden, denn eine Kamera hatte ich nicht dabei, da ich sie in Eisdielen eben selten brauche :-)
Und wenn es der Sommer nun schon noch mal so gut meint, haben wir am Sonntag noch einen Ausflug in die historische Altstadt von Kronach folgen lassen und dort einen wunderschönen Tag in trauter Zweisamkeit verbracht. Auch sowas muss manchmal sein!
Zu Hause wieder angekommen, holte mich die Wolle wieder ein. Das Wetter soll gut bleiben und so habe ich noch mal Wolle eingeweicht, habe meine Samstagsarbeit beendet und die gesponnene Wolle verzwirnt, die ich von Sabine bekommen hatte. Ich habe Holger seine Lacaunewolle sortiert und die passende Wolle für die Mischung mit Hundewolle gefunden. Die Schilfblütenfärbung und die Dahlienfärbung sind gewaschen und hängen zum Trocknen. Sowas nennt man dann einen erfüllten Sonntag.
Aber nicht, dass da noch irgendwer auf die Idee kommt, dass da noch Luft wäre ... nöööö :-)
Dafür sorgt schon Mutter Natur!
Diese Äpfel habe ich gerade mehr als genug und die wollen verarbeitet werden, denn sie geben das beste Apfelmus der Welt
Die Mirabellen werden Kompott und Kuchenbelag und wandern dafür erstmal in Gläser für den Winter. Das Bäumchen habe ich vor Jahren gepfanzt und es hat zum ersten Mal so richtig getragen und das in dieser Fülle!
Und damit es nicht langweilig wird, folgt von der Reifung her gleich der nächste gefüllte Baum mit Zwetschen
Und während ich die Kerne aus den Früchten piepelte, erinnerte ich mich an meine Oma, die für mich den besten Zwetschenkuchen gebacken hatte. Mit ein paar Geheimzutaten am Hefeteig und dem richtigen Öl obenauf, denke ich, kommt mein Zwetschenkuchen da schon ganz nah dran. Aber immerhin bin ich auch noch keine Oma - ich habe also noch Zeit und mit einem eigenen Baum im Garten auch genug Gelegenheit zu üben.
So und da nun die ersten Bäume mit Obst fast abgeerntet sind, kann ich nun auch langsam über Baumschnitt nachdenken und freu mich schon auf die Färbungen mit den Rinden ...
Freitag, 12. August 2011
Zur Erinnerung
Weil manche Dinge im Alltag einfach unter gehen, man sie beiseite schiebt oder die Zeit mal wieder schneller vergeht als man denkt, hier noch eine Veranstaltungserinnerung von Dorothea
Burg Kloeden
Ich selber werde nicht dort sein, da ich an dem Wochenende was anderes vor habe ;-)
Und wer auf eine Rundfahrt mit anschließender Bikerparty steht, der kann sich dieses Wochenende in Wallichen austoben.
Also ... dann habt viel Spaß!
Burg Kloeden
Ich selber werde nicht dort sein, da ich an dem Wochenende was anderes vor habe ;-)
Und wer auf eine Rundfahrt mit anschließender Bikerparty steht, der kann sich dieses Wochenende in Wallichen austoben.
Also ... dann habt viel Spaß!
Dienstag, 3. Mai 2011
Alles neu ...
... macht der Mai. So heißt es jedenfalls. Nun gut ...
Nachdem wir am Sonntag einen wunderschönen Tag bei herrlichstem Wetter mit 130 anderen Motorradfahrern zur traditionellen Apel-Ausfahrt verbracht haben, muss ich gestehen, heute ist es schweinekalt und auch noch nass von oben.
Zugegeben, wir gehören nicht zu denen, die mit 1000 Bikes am 1. Mai in Erfurt auf dem Domplatz sind. Und dennoch ist es immer wieder beeindruckend, wie unterschiedlich die Leute auch auf eine relativ kleine "Horde" Biker reagieren. Verzückte Gesichter der Frauen, teilweise griesgrämige Gesichter der dazugehörenden Herren, die Einen heben ihre Kinder in die Höhe damit sie besser sehen können und winken uns zu, während andere entsetzt ihren Kindern die Ohren zu halten. Vom Jugendlichen, der gerade den Führerschein gemacht hat bis hin zu den Senioren ist an einem solchen Tag alles dabei.
Die meisten Autofahrer haben an einem solchen Tag Verständnis und lassen uns gern die Vorfahrt. Aber es gibt auch die anderen, nämlich die, die auf ihre Vorfahrt bestehen ... schade eigentlich. Bestimmt haben doch auch die ein Hobby, an dem mal ein Tag im Jahr "Ausnahmezustand" ist, oder?
Ich persönlich finde es auch nicht so toll, wenn der Schützenverein die dicke Minna zündet und man denkt: die Fensterscheiben fallen raus. Oder man mal wieder ewig an gesperrten Straßen steht oder gar Umleitung fahren muss, weil eine Großveranstaltung von Marathon bis Radsportveranstaltung ihren Platz beansprucht. Aber was soll´s! Die Hauptsache ist doch, dass sich Menschen treffen und gemeinsam Spaß haben.
Und am kommenden Wochenende wird schon wieder eine "wilde Truppe von Motorradfahrern" die Straßen unsicher machen wird. Diesmal ist es das Bikertreffen in Friesau. Aber keine Angst, diesmal hält uns die Polizei die Straßen frei, da es auch ein paar mehr Fahrzeuge sein werden.
Bisher war es eigentlich immer so, dass wir viel Spaß hatten, egal wie das Wetter war. Aus Insiderkreisen weiß ich, dass es dank Tourenguide Christian wieder eine wundervolle Ausfahrt werden wird, der immer wieder neue kleine Straßen findet. Am Sonntag wird Ingolf seinen Bikergottestdienst halten, zu dem wahrscheinlich wieder der ganze Ort anwesend ist. Eine Kulisse, die man gesehen haben muss: lachende Kinder, Oma´s und Opa´s zwischen den verkaterten Gesichter einer wilden Party ...
Wärmstens zu empfehlen ist auch die Kaffeetafel nach der Ausfahrt, die von den Sportfrauen organisiert wird.
Also ... wir sehen uns?
Nachdem wir am Sonntag einen wunderschönen Tag bei herrlichstem Wetter mit 130 anderen Motorradfahrern zur traditionellen Apel-Ausfahrt verbracht haben, muss ich gestehen, heute ist es schweinekalt und auch noch nass von oben.
Zugegeben, wir gehören nicht zu denen, die mit 1000 Bikes am 1. Mai in Erfurt auf dem Domplatz sind. Und dennoch ist es immer wieder beeindruckend, wie unterschiedlich die Leute auch auf eine relativ kleine "Horde" Biker reagieren. Verzückte Gesichter der Frauen, teilweise griesgrämige Gesichter der dazugehörenden Herren, die Einen heben ihre Kinder in die Höhe damit sie besser sehen können und winken uns zu, während andere entsetzt ihren Kindern die Ohren zu halten. Vom Jugendlichen, der gerade den Führerschein gemacht hat bis hin zu den Senioren ist an einem solchen Tag alles dabei.
Die meisten Autofahrer haben an einem solchen Tag Verständnis und lassen uns gern die Vorfahrt. Aber es gibt auch die anderen, nämlich die, die auf ihre Vorfahrt bestehen ... schade eigentlich. Bestimmt haben doch auch die ein Hobby, an dem mal ein Tag im Jahr "Ausnahmezustand" ist, oder?
Ich persönlich finde es auch nicht so toll, wenn der Schützenverein die dicke Minna zündet und man denkt: die Fensterscheiben fallen raus. Oder man mal wieder ewig an gesperrten Straßen steht oder gar Umleitung fahren muss, weil eine Großveranstaltung von Marathon bis Radsportveranstaltung ihren Platz beansprucht. Aber was soll´s! Die Hauptsache ist doch, dass sich Menschen treffen und gemeinsam Spaß haben.
Und am kommenden Wochenende wird schon wieder eine "wilde Truppe von Motorradfahrern" die Straßen unsicher machen wird. Diesmal ist es das Bikertreffen in Friesau. Aber keine Angst, diesmal hält uns die Polizei die Straßen frei, da es auch ein paar mehr Fahrzeuge sein werden.
Bisher war es eigentlich immer so, dass wir viel Spaß hatten, egal wie das Wetter war. Aus Insiderkreisen weiß ich, dass es dank Tourenguide Christian wieder eine wundervolle Ausfahrt werden wird, der immer wieder neue kleine Straßen findet. Am Sonntag wird Ingolf seinen Bikergottestdienst halten, zu dem wahrscheinlich wieder der ganze Ort anwesend ist. Eine Kulisse, die man gesehen haben muss: lachende Kinder, Oma´s und Opa´s zwischen den verkaterten Gesichter einer wilden Party ...
Wärmstens zu empfehlen ist auch die Kaffeetafel nach der Ausfahrt, die von den Sportfrauen organisiert wird.
Also ... wir sehen uns?
Donnerstag, 21. April 2011
Verdrehte Welt ....
... oder Jeder nach seinen Fähigkeiten :-) So wie Jungs auch gern miit Puppen spielen, habe ich als Kind meinen Kipper geliebt und im Sand gespielt - ich glaube, ich war kein typisches Mädchen und mit meinen kurzen Haaren habe ich mich auch tierisch geägert, wenn die Leute "Kleiner" zu mir sagten.
Letztens tauchte dann die Frage auf, was für Kleinigkeiten in Osterüberraschungen passen, die jungs- und mädchentauglich sind. Doch doch, es gibt schon eine ganze Menge, aber es gibt eben auch die Dinge, die "typisch" für ein Geschlecht sind.
Auch ich habe im Hinterkopf noch diesen schleichenden Gedanken, wenn ich mit Kindern arbeite und nehme zur Sicherheit immer noch einen Materialanteil für Plan B mit. So wie gestern im Hort. Auf dem Plan standen die Filzbilder mit den Weidenrutenrahmen. Es könnte ja sein, dass einer der Jungs vielleicht lieber einen Wurfball filzen möchte ... aber nein, diesmal war es ganz anders. Einige der Mädchen wollten keine Bilder machen! Gut, wenn man die Ostereier noch im Gepäck hat, um sie mit einem Filzmantel zu umhüllen.
Auch vom Design her, gab es diesmal fast nur Bilder im Querformat, was den Bilderrahmen zu einem Fisch mit Bilderbauch werden ließ. Ich war begeistert! Nur leider hatte ich die Kamera vergessen *grummel* - man möge mir verzeihen ;-)
Und ebenso verdreht geht es hier im Moment noch im Hause Wolllaus zu. Während die Frauen große Schubkarren mit Holz fahren und stapeln und im Garten graben und schindern, muss Man(n) sich um den vorosterlichen Hausputz und das Essen kümmern. Aber wie schon gesagt, jeder nach seinen Fähigkeiten. Oder war das das Ding mit der Emanzipation? Och nö! Ich lasse mir auch gern mal die Tür aufhalten und mein Mann hat auch kein Licht unterm Tisch *grins* ... ich habe halt früher nur gern im Sand gespielt ....
Letztens tauchte dann die Frage auf, was für Kleinigkeiten in Osterüberraschungen passen, die jungs- und mädchentauglich sind. Doch doch, es gibt schon eine ganze Menge, aber es gibt eben auch die Dinge, die "typisch" für ein Geschlecht sind.
Auch ich habe im Hinterkopf noch diesen schleichenden Gedanken, wenn ich mit Kindern arbeite und nehme zur Sicherheit immer noch einen Materialanteil für Plan B mit. So wie gestern im Hort. Auf dem Plan standen die Filzbilder mit den Weidenrutenrahmen. Es könnte ja sein, dass einer der Jungs vielleicht lieber einen Wurfball filzen möchte ... aber nein, diesmal war es ganz anders. Einige der Mädchen wollten keine Bilder machen! Gut, wenn man die Ostereier noch im Gepäck hat, um sie mit einem Filzmantel zu umhüllen.
Auch vom Design her, gab es diesmal fast nur Bilder im Querformat, was den Bilderrahmen zu einem Fisch mit Bilderbauch werden ließ. Ich war begeistert! Nur leider hatte ich die Kamera vergessen *grummel* - man möge mir verzeihen ;-)
Und ebenso verdreht geht es hier im Moment noch im Hause Wolllaus zu. Während die Frauen große Schubkarren mit Holz fahren und stapeln und im Garten graben und schindern, muss Man(n) sich um den vorosterlichen Hausputz und das Essen kümmern. Aber wie schon gesagt, jeder nach seinen Fähigkeiten. Oder war das das Ding mit der Emanzipation? Och nö! Ich lasse mir auch gern mal die Tür aufhalten und mein Mann hat auch kein Licht unterm Tisch *grins* ... ich habe halt früher nur gern im Sand gespielt ....
Freitag, 8. April 2011
Nun ist es nicht mehr zu übersehen!
Die Wiesen werden grün, Bäume und Büsche beginnen zu blühen und heute habe ich sogar die erste Kastanie mit Blättern gesehen, der Löwenzahl hat hier und da auch bereits Blüten, die Vögel zwitschern energisch, so dass man sich zeitig aus dem Bett aufrappelt und ... die Osterhasen sind unterwegs.
Gleich 11 Stück an der Zahl hatte ich diese Woche zu Besuch. Alle 11 waren begierig danach, die Osterhasenschule zu absolvieren. So eine Kindergartenmeute ist immer wieder ein Erlebnis und macht immer wieder Spaß, mit welcher Hingabe und Sorgfalt die Eier eingepackt und eingewickelt werden.
Und hier nun die stolzen Ergbnisse des Tages
Die "Hessischen Blauholzeier" sind ausgepackt
und noch ein Teil der fertigen Arbeit

Das macht Lust auf meeeeehr :-)
Wolltechnisch läuft in den Abendstunden auch noch dies und das, aber meist reicht es nur für ein bissel Spinnerei. Allerdings ist das im Moment auch äußerst wichtig, denn die ersten Säcke neue Schur sind eingetrudelt. Der Duft neuer Wolle, das feuchte Gefühl fettiger Wolle ... ich denke, wer selber spinnt, wird diese Leidenschaft verstehen.
Wenn ich also mal ein paar Tage nichts von mir hören lasse, dann könnt ihr trotzdem sicher sein, dass es mir gut geht, denn entweder wühle ich in der Erde im Garten oder grabe in den Wollbergen ...
In diesem Sinne: Macht euch einfach auch nur ein traumhaftes Wochenende!
Gleich 11 Stück an der Zahl hatte ich diese Woche zu Besuch. Alle 11 waren begierig danach, die Osterhasenschule zu absolvieren. So eine Kindergartenmeute ist immer wieder ein Erlebnis und macht immer wieder Spaß, mit welcher Hingabe und Sorgfalt die Eier eingepackt und eingewickelt werden.
Und hier nun die stolzen Ergbnisse des Tages
Die "Hessischen Blauholzeier" sind ausgepackt
Die Zwiebelschaleneier werden geglänzt
und noch ein Teil der fertigen Arbeit

Das macht Lust auf meeeeehr :-)
Wolltechnisch läuft in den Abendstunden auch noch dies und das, aber meist reicht es nur für ein bissel Spinnerei. Allerdings ist das im Moment auch äußerst wichtig, denn die ersten Säcke neue Schur sind eingetrudelt. Der Duft neuer Wolle, das feuchte Gefühl fettiger Wolle ... ich denke, wer selber spinnt, wird diese Leidenschaft verstehen.
Wenn ich also mal ein paar Tage nichts von mir hören lasse, dann könnt ihr trotzdem sicher sein, dass es mir gut geht, denn entweder wühle ich in der Erde im Garten oder grabe in den Wollbergen ...
In diesem Sinne: Macht euch einfach auch nur ein traumhaftes Wochenende!
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