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Mittwoch, 28. Mai 2014

Grünzeugs ...

... gibt es ja im Moment in Hülle und Fülle. Das Eine kommt auf den Tisch, das andere in den Farbtopf, wieder anderes kann man trocknen, man kann im Grünzeug liegen usw. Ja ja ist schon klar, ich erzähle da jetzt mal nix Neues und außerdem weiß ich, dass ihr ´ja so gerne Bilder anschaut. Also los geht´s

So schön kann frische Goldrute sein, die im Weg steht ...

 
... Schöllkraut, ebenfalls an einer Stelle, wo sie nicht hin sollte ... 

 
... ein herrlicher freier Sonntag ... wobei das auch schönes Heu geben würde ...
 

... Essen geht immer :-) Nudelsalat mit Balsamico, Olivenöl, Tomaten, Grünzeugs, ein Restschnitzel und gebratener Spargel mit Salbei ...


... und wenn die Zeit mal nicht reicht ... naja, ich sag da jetzt mal nix weiter dazu ;-) nur so viel. Ich bin begeistert wie groß der Kopf geworden ist, ohne vorher in die Luft zu gehen ...


 ... und noch ein paar frisch gebackene Salamimuffins mit Grünzeugs drin und drum, mit denen ich mich jetzt in die Kunstwerkstatt mache, denn wir bekommen heute Besuch *freu* ...


... und außerdem will ich ja auch wissen, was aus meinem Projekt vom Freitag geworden ist.


Mal schauen, was mit am Nachmittag noch so alles einfällt. Nur weil es regnet, heißt das ja nicht unbedingt, dass man draußen nichts machen kann. Gestern habe ich z.B. in einer Regenpause gepflanzt und alles wurde voll automatisch angegossen :-) blöd war nur, dass ich nicht schnell genug war und auch einen Guss abbekommen habe ;-)  passiert. ... trocknet ja wieder.

Montag, 27. Mai 2013

Wonnemonat Mai ...

... von wegen - ich würde das jetzt mal langsam als Wassermonat Mai bezeichnen. Einerseits sagt man ja: Ist der Maien kühl und nass, füllt´s den Bauern Scheun und Fass. Naja, das Wasserfass auf alle Fälle. Aber schaut man sich hier streckenweise die Felder an, kommt man schon ins Grübeln. Wenn´s doch wenigstens ein bissel wärmer wäre ...

Die Katzen haben darauf jedenfalls nur eine Antwort



Den 12tel Blick habe ich jetzt im Mai total verpennt. Einerseits die Feiertage, andererseits Termine und wenn denn dann mal Zeit war, kam´s nass von oben. Gut, der 1. 12tel Blick ist sowieso aus dem Küchenfenster zu machen.

 
Der 2. 12tel Blick hat auf alle Fälle nasse Füße gemacht. Das Futter auf der Wiese steht mehr als kniehoch und selbst der sonst dort vorhandene Trampelpfad ist derzeit nicht vorhanden. Offensichtlich sind nicht nur wir dort derzeit nicht unterwegs. (was für ein Satz ...)
 
 
Was macht man also bei diesem Wetter? Wollwäsche auf alle Fälle schon mal nicht. Ja zugegeben, waschen könnte man jetzt schon bei dem Wetter, aber wie bekommt man das dann wieder trocken ohne dass es nach tagelangen Trocknungsprozessen anfängt zu müffeln? Also bleibt auch diese Woche nur, mich auf den Wetterbericht für die kommende Woche zu verlassen. Na mal sehen, wie oft sich das wieder ändert ... Und so habe ich mal wieder in kleinen Töpfen ein bissel gefärbt, habe den einen oder anderen Kammzug aus Tauschpaketen durch´s Spinnrad laufen lassen und ich habe mit den Nadeln geklappert. Jetzt wollt ihr Fotos - verständlich. Aber das muss noch warten. Den versponnenen Kammzug von Manu habe ich geknipst - furchtbar! Das kann ich nicht zeigen. Da werde ich dann vielleicht noch gelyncht, was ich aus dem schönen Kammzug gemacht habe ... nee nee - da warte ich lieber bis es hier etwas heller geworden ist.
Ist schon komisch manchmal, wie die Dinge in Natur aussehen und dann auf dem Foto. Sicher, dafür hat man moderne Technik mit tausend Möglichkeiten für Einstellungen, aber ganz ehrlich? Dazu habe ich derzeit nicht den sportlichen Ehrgeiz das auszuprobieren. Im Moment müssen die Dinge für mich einfach nur funktionieren und das am besten mit der bei uns so liebevoll bezeichneten "Hausfrauentaste". Nicht  dass Hausfrauen nicht in der Lage wären so manch technisches Gerät zu bedienen, naaahhain! Wir haben einfach keine Zeit für umständliche Wege :-)
 
So in etwa muss das funktionieren
 
 
drauf halten - klick - fertig. Was das ist? Hmmm - na gut hier nochmal etwas größer ...
 
 
Na erraten? Das ist ein Blech mit Rhabarberkuchen mit Baiserhaube. Schon zum 2. Mal dieses Jahr habe ich es geschafft, dass diese flüssigen Zuckerperlen erscheinen. Das klappt nicht immer und ich weiß auch nicht, woran das liegt. Also wer dafür eine Erklärung hat - immer her damit.
 
So ... noch ein Blick aus dem Fenster - mausgrau, steingrau ... Loriot lässt mal wieder grüßen! Ich habe vorhin zur Postfrau schon gesagt, dass ich das Paket nur annehme, wenn da schönes Wetter drin ist ...
Ich bin dann mal auspacken :-)
 

Freitag, 19. April 2013

Wochenend und Sonnenschein ...

... na warten wir es mal ab, ob wir nun zur Region schönes Wetter oder zur Region Regenwetter zählen. So genau kann man das bei uns nämlich nie sagen. Wenn es rundherum regnet und auch so vom Wetterbericht angekündigt wurde, kann es durchaus sein, dass wir die dicken schwarzen Wolken zwar sehen, aber bei uns kein einziger Tropfen fällt und schon garnicht, wenn man darauf wartet, um nicht gießen zu müssen.

So oder so, die Sonne lacht gerade im Backofen, nämlich mit Sommerfrüchten des letzten Jahres, die ich zu roter Grütze für Joghurt verarbeitet hatte und die jetzt ein "Crumblekuchen" werden. Ja ja, ist schon klar, man könnte auch Streuselkuchen dazu sagen, ist es aber nicht ganz. Zumindest erzählte mir das damals dieser Koch, der eine ganze Zeit dort verbrachte, wo Crumble heimisch ist. Wie dem auch sei, ich habe jedenfalls die Crumblemischung auf einen Hefeteig gepackt und fertig. Am besten schmeckt er frisch, so wie das bei Hefekuchen nun mal so ist, ist aber nach 1-2 Tage Durchziehzeit auch nicht zu verachten. Mal sehen, wie weit er das diesmal schafft :-)

Und bevor ich es wieder vergesse, Thema BROTAUFSTRICHE!
Liebe Gitta und alle, die das noch interessiert, klick  HIER zum Basisrezept. Kartoffeln lassen sich durch Hülsenfrüchte ersetzen, aufgepeppt wird derzeit mit frischen Gurken, Radieschen oder Möhren und allerlei Grünzeug von der Wiese, wobei der Bärlauch an oberster Stelle steht.
Und so schnell wie so ein Brotauftsrich fertig ist, kann man auch auf die Schnelle ein Süppchen zaubern. Wie wäre es mit Brennnesselsuppe, der klassischen Bärlauchsuppe oder einer Wildkräutersuppe auf Kartoffel-Möhren-Suppenbasis in die man zur Not auch eine Bockwurst legen kann ...
Na egal, Hauptsache das Essen ist schnell fertig, denn nach diesem langen Winter muss man ja schließlich jede schöne Minute an der frischen Luft genießen. In diesem Sinne wünsch ich euch ein schönes Wochenende und übertreibt´s nicht mit der Gartenarbeit, da kann man nämlich ganz schnell "Rücken" davon bekommen ;-)

Donnerstag, 21. März 2013

Jipppiejajeee ....

... neee neee, es hat mich nicht der Hafer gestochen und auch nicht ein spontaner Ausbruch von Frühlingsgefühlen ist schuld daran, dass ich mich so freue. Es ist allein der Tatbestand, dass ich dank sehr guter handwerklicher Fähigkeiten der Halbgötter in weiß gekoppelt mit den Möglichenkeiten moderner Medizin alles repariert werden konnte und alles noch da ist, wo es hin gehört und ich jetzt quasi in den Startlöchern stehe und nur noch drauf warte, dass nun endlich der Frühling seinen Job macht.
Naja ... fast zumindest. Man will ja seine Schutzengelchen auch nicht überstrapazieren ;-)
Und wenn dann noch ein unangekündigtes Überraschungsmotivationspäckchen kommt ...

Geschickt hat es Andrea und drin war ein Osterkücken für den Frühling, Quittengelee als Leckerei und ein Möbiusloop, dass ich keine Ausrede mehr habe, mein tägliches Lauftraining zu machen. DANKESCHÖN!!!!

Zugegeben, es wird wohl noch ein Weilchen dauern, bis ich wieder richtig auf den Beinen bin und alles verheilt ist, aber es wird mit jedem Tag ein bissel besser und am Ende alles gut ...

Und mit jedem Tag Abstand vergesse ich langsam auch die pampige Krankenschwester, die mich mit der LMAA-Tablette in die Cafeteria schicken wollte, weil meine OP auf den nächsten Tag verschoben wurde ... Die Gleiche übrigens, die immer quer über den Flur brüllte, dass das Abendessen da sei und die permanent die Tür offen ließ, dass man ins gegenüberliegende Männerzimmer gucken konnte .... neee also wirklich! Echt mal!

Mit meiner Bettnachbarin konnte ich diesmal wenig kommunizieren, weil sie nicht gut deutsch verstand und als sie nach Hause durfte, war ich allein auf dem Zimmer ... LAAAANGWEILIG!!!

Also bleibt unterm Strich, sich über das grässliche Fernsehprogramm der zur Verfügung stehenden Sender aufzuregen (ich gucke sonst tagsüber nie Fernsehen) und sich über das nicht bestellte Essen zu amüsieren. Ja, definitiv ein einziges Mal bekam ich auch wirklich das, was ich bestellt hatte. Da kann man wirklich froh sein, dass es sich um den Speiseplan und nicht um den OP-Plan handelte *zwinker*
Statt meines Kaiserschmarrns bekam ich ...


Obwohl ich in Sachen Essen wirklich abenteuerlustig bin ... aber das ging garnicht. Die restlichen Möhrchen waren dann zusammen mit den gewürfelten Originalmöhren in der Graupensuppe am nächsten Tag... Bin ich froh, dass ich jetzt wieder selber kochen darf :-) Für ein perfektes Dinner reicht zwar die Ausdauer noch nicht, aber dafür habe ich gerade eine Vorliebe für Tontopfgerichte, Backofengerichte und gebackene "Teilchen" entdeckt - hier eine süße Variante mit Pudding und eingefrorenen Beeren vom letzten Sommer.


Gestrickt  - ja das habe ich auch. Und zwar für MICH und mein Vorratsfach. Zuerst habe ich noch die Ufo´s von letztens fertig gemacht, incl. Fäden verstechen. Dann die Märzsocken vom 12-Socken-Projekt. Eigentlich als Eulensocken gedacht, kommen die Eulen bei dieser Wolle leider nicht so zu Geltung und haben deshalb auch keine Perlenau´gen bekommen.


Meine Abwandlung der Orla-Socken mit reduzierter Maschenzahl wie meistens, weil mir 16 Maschen pro Nadel zu weit sind.

 Und noch eine Eigenkreation zur Resteverwertung.


Und sonst so? Essen, trinken, dumm tun - sagt man hier :-) Naja nicht ganz. Immerhin gibt es da ja noch die Sofagymnastik, um das Winkfleisch an den Waden zu bekämpfen, Lauftraining, um wieder in die Gänge zu kommen und das möglichst ohne dabei einen Spagat hinzulegen oder Erdebeben auszulösen. Und weil ich lieber in der Natur trainiere als einen Schaufensterbummel zu machen, sind wettertechnisch die Möglichkeiten sehr eingeschränkt und so komme ich nun öfter an meinem 12tel Blick vorbei, der den einen Tag so aussieht


... und am nächsten wieder so.



Demnächst will ich mal ein Vergleichsbild vom 1. Vierteljahr basteln, damit man auch gut vergleichen kann.
Also dann, bis in Kürze ...

Freitag, 13. Juli 2012

Herbstwetter im Juli ...

... das lässt sich nur mit süßen Früchten wieder wett machen oder zumindest mit Früchten in einer süßen Hülle.


Geht auch noch vor dem Wochenende ganz schnell zu machen. Man nehme einen Bisquitteig oder den Obstboden nach Art des Hauses, koche Stachelbeeren mit einem Päckchen Vanillepudding auf und verteile alles auf dem Boden. Nun noch 3 Eiweiß zu Schnee geschlagen und oben drauf und alles nochmal ca. 10 Minuten bei 200 Grad backen. Fertig!
Ja das geht auch mit Johannisbeeren oder Kirschen oder Heidelbeeren oder Himbeeren oder Brummbären *kicher*
Danach richtet sich dann auch die Zuckermenge. Dem Brummbären würde ich dann lieber gleich Honig anbieten :-)
(Sagt der Braunbär zum Uralbär´n: Man bist du heut wieder albern)

So ... und nun kann von mir aus das Wochenende kommen!

Und ganz merkwürdig ... kaum ist der Kuchen aus dem Ofen raus, lockert sich die Bewölkung etwas auf. Na toll! Hätte ich mal eher angefangen Kuchen zu backen ...

Freitag, 1. Juni 2012

Verflixt nochmal!

Das ist doch jetzt mal wieder so richtig typisch für mich. Die Erdbeeren im Visier, der Duft in der Nase *sabber* ... und dann *greisch*
diese Stimme ... die da sagt: Du kannst doch nicht ...!
Doch ich kann und ich will und immerhin, ICH habe diese Erdbeerpflanzen ganz alleine gepflanzt und gepflegt und sogar gegossen als es jetzt immer so trocken war ... Ja ich will jetzt diese Erdbeeren vernaschen :-)

Und wieder diese Stimme - dieses Gewissen, was mir gnadenlos eintrichtert, dass ich nicht so egoistisch sein soll, dass ich teilen soll ... *zähneknirsch* ...

Beim Blick auf die Erdbeeren, die schon so verführerisch nah auf dem Tisch liegen und duften, muss ich kleinlaut zugeben, dass sie mir so alleine vielleicht garnicht schmecken würden. Wer weiß, man müsste es mal ausprobieren. Aber dann der Gedanke an das bedäpperte Gesicht eines Herrn Wolllaus beim Blick in die Schüssel, die dann ohne Erdbeeren da stehen würde ...

Dieses blöde Gewissen, immer muss es dazwischen quatschen! Ich mach noch ´ne Therapie, wenn das so weiter geht .... tzzz! *grummel*

Und so habe ich eben versöhnlich einen Tortenbodenteig zusammen gerührt und in kleine Schüsselchen verteilt. Für eine ganze Torte waren es zu wenige Erdbeeren. Also ehrlich, wenn mich der Herr Wolllaus jetzt nicht vor Freude anspringt, höre ich nie nie nimmer wieder auf dieses Gewissen - ehrlich!



Wobei die letzten 3 Beerchen, die nicht ganz so hübsch aussahen, hab ich dann klammheimlich doch noch weggenascht *ätsch*


Donnerstag, 10. Mai 2012

Für alle, die ...

... nur meine Posts und nicht die Kommentare lesen, möchte ich den letzten Kommetar mal direkt posten, weil´s halt auch so gut zum Thema passt. Aber vorher gibt es noch meinen  Rhabarberkuchen ;-)


Man knetet sich einen Hefeteig und während der so am Gehen ist, wird der Rhabarber geschält, in Stücke geschnitten und anschließend in ca. 1/4 l Wasser oder Weißwein und Zucker je nach Bedarf ganz kurz aufgekocht. Dann rührt man je nach Belagmenge 1-2 Päckchen Vanillepuddingpulver in etwas kaltem Wasser an und rührt es unter die abgekühlte lauwarme Rhabarbermasse. Unter diese Masse kann man auch noch die Eigelbe rühren, die vom Eischnee übrig sind. Wer es mag kann auch noch einen Naturjoghurt oder Sahne an die Masse rühren. Ganz nach Lust und Laune, Kalorientabelle oder Geschmack ;-)
Nun dürfte der Hefeteig gegangen sein. Er wird ausgerollt und auf´s Backblech gebracht und ein hoher Rand wird gedrückt. Darauf kommt die abgekühlte Rhabarbermasse, die noch recht flüssig ist und ab in den Ofen bei ca. 160 Grad. Gebacken wird bis der Hefeteigrand Farbe annimmt. Und jetzt kann der Eischnee geschlagen werden. Zucker wieder nach Bedarf. Dieser Schnee kommt nun vorsichtig auf den heißen Kuchen und wird dann zusammen mit ihm weiter gebacken bis die gewünschte Färbung erreicht ist.

Es tut mir leid, dass ich keine konkreteren Mengen- oder Zeitangaben machen kann. Aber auch das Backen funktioniert bei mir nach dem Bauchgefühl, Lust und Laune. Und gerade beim Backen ist das mit den Zeitangaben sowieso so eine Sache, da ja irgendwie jeder Herd anders bäckt und von daher, weil ja Herde auch so schöne Guckfenster haben, orientiere ich mich immer an der Farbe und Konsistenz, wobei ausgediente Stricknadeln hilfreich sein können.

So und nun schaut mal was der Barbara ihr Rhabarberkuchen macht

Dienstag, 8. Mai 2012

Kribbelbunt ...

... mit tausend Blüten und sonnig sollte es eigentlich sein. Zumindest ist das meine Vorstellung vom Mai. Statt dessen ist es heute wieder noch grau. Schade! Doch endlich hat die Natur mal einen ordentlichen Guss bekommen, so dass sie jetzt mit Hilfe von ein paar Sonnenstrahlen explodieren kann. Der Flieder ist noch nicht ganz aufgeblüht und ich freu mich schon auf die Ernte, sowohl für die Vase als auch für den Sirup, den ich dieses Jahr wieder machen möchte. Auch die Apfelblüte hält aufgrund der kühlen Tage etwas länger. Und das erste Maiglöckchen habe ich in einer geschützten Ecke im Garten auch schon entdeckt.

Ach ja, der Mai ... kulinarisch gesehen, gibt es Spargel und Rhabarber im Überfluss. Beides muss man mögen, um ins Schwärmen zu geraten und bei beidem kann man kochtechnisch auch eine Menge so falsch machen, dass man sich den Geschmack für immer verdirbt.

Die Klassiker müssen in jedem Jahr mindestens einmal auf den Tisch. Spargel, Schnitzel und Kartoffeln oder der Spargel mit der braunen Butter. Aber wie wäre es mal mit der Variante mit den Schinkenstreifen und den Salbeiblättern in der Butter oder Wildreis und Fisch zum Spargel?

Ebenso ist das beim Rhabarber. Rhabarberkuchen in der Rührteigvariante oder auf dem Hefeteig mit Guß oder eingebettet in Pudding auf einem Knetteig. Das klassiche Kompott mit und ohne Himbeere und vielleicht ein armer Ritter dazu? Auch hier gibt es so viel, was ich noch nicht kenne und deshalb habe ich mich hier angemeldet, um bei den




mitzumachen.

Zurück zum eigentlichen Thema der Farben. Rhabarberblätter geben übrigens ein schönes goldgelbbraun ähnlich wie Faulbaumrinde und die Wurzeln kann man sowohl zum Färben als auch zum Beizen nehmen.  Bevor ich mich allerdings wieder von der Natur inspirieren lasse und mit den Pflanzen färbe, werden erstmal noch die restlichen Kammzüge aufgearbeitet. Ich habe nicht mehr viel davon und werde mir sicher auch keine Neuen kaufen.

Und so sieht einer dieser bunten Stränge aus











Ja doch, es ist ja ganz hübsch geworden, aber eben nicht so das, was mich vom Hocker reißt. Zu viel anderes gibt es noch zu entdecken und auszuprobieren.

Montag, 12. März 2012

Färbepflanzenernte ...

... war bei uns am Samstag angesagt. Mit Leiter und Baumschere bekamen die Apfel- und Pflaumenbäume eine neue Frisur. Nicht näher eingehend auf Zeitpunkt und Art und Weise meines Tuns (da hatte schon wirklich jeder der gefühlten 1000 Zaungäste eine andere Theorie) wurden auf alle Fälle die abgeschnittenen einjährigen Triebe von den größeren Ästen getrennt sortiert. Wieso? Nun ... vor Jahren hatte ich mal damit begonnen mit den einjährigen Trieben einen Stabgittermattenzaun zu verschönern und dieser wird nun jedes Jahr um ein Stück erweitert. Was nicht verflochten wird, dient dann mit seiner Rinde als Farbgeber für wunderschöne gelbe Färbungen - schon zu sehen bei Anke

Bevor ich nun aber weiter übers Wochenende plaudere, möchte ich mich ganz brav für eure Kommentare zu meiner Wolle bedanken, die nun wirklich erstmal noch bei mir bleiben wird und dieser Gedanke die volle Zustimmung von Herrn Wolllaus bekam. Naja ... immerhin hat er sie ja so schön für mich kardiert. Aber eine Idee dafür habe ich immer noch nicht, bin mir aber sicher, dass ich die eine oder andere Inspiration in euren Blogs finden werde. :-)

Das Wochenende war bei uns recht trüb oder besser gesagt in ein edles Grau gehüllt. Nach meinen Außenarbeiten drehte ich ein paar Runden am Spinnrad. Diesmal sollte es ein dickes aber fluffig leichtes Garn werden. Ich ahnt schon, der lange Auszug war angesagt und dieser wurde mit einem Faden Shetlandwolle verzwirnt.


Nach 3 Strängen war mein Ehrgeiz erstmal erschöpft. Das Wetter ging mir irgendwie auf den Keks. Ich könnte jetzt entweder Ufo´s abarbeiten oder was Neues anfangen. Mir war nach Neuem! Und so begann mein Wochenendstrickflash


Doch manchmal reicht Wolle allein nicht aus, um bei grauem Wetter glücklich zu sein und mein Unterbewusstsein (was sonnst könnte auf solche Ideen kommen) geht auf die Suche nach Glückshormonen, die ja angeblich in Schokolade drin sein sollen und in meinem Kopf entsteht der Gedanke einer großen Schokotorte. Aber wo bekommt man diese am Sonntag her ohne erst etliche Kilometer zurückzulegen? Die Geschäfte sind zu, schlechte Karten für einen Zutatenkauf.

Kühlschrank- und Vorratsschrankscan:

Mehl, Zucker, Kakaopulver, Öl, Backpulver, Quark, Löffelbisquit, rote Grütze, Kaffeebohnen, Gelantine - o.k.

Was hier aussieht wie eine Schwarzwälder Kirschtorte ist das Experiment mit den vorhandenen Zutaten.


Aus den ersten Zutaten habe ich unter Zugabe von etwas Wasser einen kleinen Rührteig gemacht, gebacken, abgekühlt und durchgeschnitten.
Aus Quark, Milch, Zucker und Vanille und einem Blatt Gelantine entstand die weiße Schicht, die braune Schicht bekam noch etwas Kakaopulver und etwas Raspelschokolade. Nun zum Aufbau.

1/2 Schokoboden unten, darauf eine weiße Schicht, auf diese eine Schicht zerbröselte Löffelbisquits, die mit einem Espresso getränkt wurden, darauf eine Schicht rote Grütze (selbergemachte) und darauf den Rest der weißen Masse. Als Deckel die 2. Bodenhälfte drauf und einen schönen Abschluss Schokocreme.  Noch ein Weilchen in den Kühlschrank zum Durchziehen und dann ´nen schönen Kaffee dazu.

Perfekt war sie noch nicht, aber unter gegebenen Umständen ganz nett. Zumindest hatte ich nun erstmal wieder genug Treibstoff, um meinen Strickflash fortzusetzen.

Freitag, 25. März 2011

Irgendwas ist immer ...

.... und weil das bei mir nun mal öfters so ist, bekam ich diese Karte geschenkt



Naja, daraus kann man jetzt lesen, was man will. Ich kommentiere es mal nicht weiter ;-)

Und was sonst noch so ist ... der Garten fordert bei diesem Wetter einfach einen beherzten Einsatz, da ich aufgrund des Totalausfalls von Herrn Wolllaus die Prioritäten verändert habe, denn die Natur kommt auch mal allein zurecht und nächste Woche - habe ich gehört - ist es ja auch wieder eine Stunde länger hell, da kann man noch etwas länger was machen.

Die Werkstatt ist bereits aufgeräumt, geordnet und für die Sommersaison und Färberauschaktivitäten vorbereitet. Dieses und jenes Vlies will noch durchs Spinnrad und so habe ich mich jetzt erstmal für die Reste vom Lacauneschaf entschieden, verzwirnt mit einem dünnen grauen Faden, der kleine bunte Noppen hat.















Eine sehr robuste Wolle, die aber bestimmt auch irgendwann ihren Verwendungszweck finden wird.

Auch neue Socken sind angestrickt, aus einer gut abgelagerten Wolle in Faulbaumrindenfärbung, die aufgrund ihrer Färbung zu Stinos verdonnert wird.

















Und dann ist da noch das ...
















Ein Bild mit Tradition. Und das mache ich, wenn es geht, immer an diesem einen Tag im Jahr, weil heute Opa Siggi Geburtstag gehabt hätte und dieser Thüringer Mohnkuchen nun mal sein absoluter Lieblingskuchen war. Ich glaube mit den "Original" Thüringer Mohnkuchenrezepten verhält es sich ähnlich wie mit dem "Original" Thüringer Kloßrezept - bestimmt gibt es davon Tausende. Na wie auch immer. Aufgrund der allgemeinen Beliebtheit dieses Kuchens in der Familie ist heute der passende Anlass ihn zu backen.
Und wenn nachher nicht alle auf einmal über diesen Kuchen herfallen, besteht vielleicht noch eine Chance, ihn von innen zu fotografieren. Jetzt ist er jedenfalls noch zu warm zum Schneiden.

Sonntag, 13. Februar 2011

Sonntag Nachmittag ...

... und kein Kuchen? Auweia!
Nun, das kann schon mal passieren, wenn man alles mögliche im Kopf hat und sich die Mahlzeiten ohnehin nach den Vorräten in Speisekammer und Kühlschrank richten  - ich wollte ja Vorräte abbauen -  und man (frau) einfach nicht bis ins letzte Detail geplant hat. Da ich ohnehin zu den Freestyle-Köchen gehöre, fällt das erstmal nicht weiter auf.
Es sei denn ... es ist Sonntag Nachmittag kurz vor 3

Auf die Antwort: Dann mach doch schnell einen Apfelkuchen! habe ich ganz pfiffig mal das Apfelkuchenbuch hin geschoben - wohlweislich, dass die meisten Rezepte mehr als eine Stunde Zubereitungszeit haben oder der Hefeteig Zeit zum Gehen braucht - und habe derweil an einem Plan B gearbeitet.
Und das ist dabei raus gekommen. Zusammenrührzeit incl. Abkühlen der Butter 10 Minuten und Backzeit 20 Minuten.
Mandelkirschkuchen

Donnerstag, 27. Januar 2011

Einfach so ...

... kommen gute Wünsche in´s Haus geflattert, lassen die Mundwinkel nach oben gehen und verströmen Hoffnung. Ein Schmetterling mitten im zurück gekehrten Winter mit Dauerfrost schon den ganzen Tag













Was mit diesem kleinen Schmetterling beginnt, soll noch etwas Großes werden. Zumindest ist meine WirrwarrWolle in diesem Zusammenhang erstmal aus dem Haus ... aber sie kommt zurück in absehbarer Zeit.
Was es wird, wird noch nicht verraten, denn erstmal muss ja der Plan auch funktionieren.
Derweil lasse ich den Schmetterling durch die Wohnung flattern und werde schauen, wo er sich niederlassen wird.

Was Sturmsackrohlinge mit einem Keramikkurs zu tun haben, kann ich nicht wirklich erklären.















Das sind die Dinge im Leben, die sich eben so ergeben. Sagen wir einfach mal so: Wir staunen heute mal über das, was wir so alles geformt und glasiert haben, freuen uns darüber, was wir so für Ideen hatten, schauen zurück und lassen diesen Kurs mit einem ordentlichen Abendessen enden. Jeder bringt was mit und ich eben diese Ministurmsäcke, die dem Abendessen angemessen nicht mit Kirschen und Sahne gefüllt werden, sondern deftig mit Knoblauchquark und Frischkäsecreme ...

Dienstag, 23. November 2010

Alle Jahre wieder ... oder artgerechte Haltung kleiner Tiere :-)

Das Jahr neigt sich dem Ende. Man schaut in grauen Novembertagen gern zurück auf all die schönen Dinge, die man erlebt hat, mit einem kritischem Blick auf das, was schief lief und mit Schrecken auf den Kalender, wenn sich die Landschaft, noch nicht ganz winterfertig, plötzlich weiß mit Schnee einhüllt. Ist es wirklich schon kurz vor der Adventzeit?
Eilig werden noch fehlende Backzutaten gekauft, denn selbstgebackener Stollen und Plätzchen gehören einfach zum Advent dazu. Oft höre ich die Leute sagen: Ach nööö, das machen wir nicht mehr. Der Bäcker hat auch ganz gute Sachen im Angebot und nicht mal teuer. Andere wiederum (danke Christine für den Denkanstoß) erklären, dass es eben einfach zu vielen Kalorien sind. All den Leuten will ich ja auch nicht widersprechen, aber ich gehöre auch zu den Leuten, bei denen es zwar nicht jeden Sonntag Klöße gibt, aber wenn, dann sind sie selbst gemacht, so richtig mit Kartoffeln schälen, raspeln, ausdrücken, Brei kochen usw.

Aber zurück zu meinen Backgedanken. Genau betrachtet könnte man in dieser Zeit auch anderes tun und kalorientechnisch ... naja reden wir nicht drüber. Aber während ich so im Stollenteig knete und Mandeln und Rosinen zusammen mit Zitronat, Butter und Butterschmalz gleichmäßig im gut gegangenen Hefeteig verteile, denke ich schon über die Plätzchen nach und darüber, ob es eine artgerechte Haltung der kleinen Tierchen ist, wenn sie in meinem Backwerk wohnen ...

Nein,nein! ... ich meine weder Mehlkäfer noch Lebensmittelmotten, ich meine die Kalorien. Immerhin heißt es doch: Es seien kleine Tierchen, die im Kleiderschrank sitzen und nachts die Kleidung enger nähen *lach*
Also haben wir den Beweis, dass Kalorien in Kleiderschränken zu halten sind und nicht wie allgemein angenommen in unseren Lebensmittel ...

Ja und nun ist der Stollen fertig und die ersten Plätzchen kann man auch schon essen. Ich genieße die süßen Adventsleckereien und lasse die Tierchen im dunklen Kleiderschrank in aller Ruhe weiter ihre Arbeit machen.
Bei dem Anblick kann ich einfach nicht widerstehen ...

Freitag, 22. Oktober 2010

Ich hatte ja gesagt ...

... dass aus den Wirtschafts/Tafeläpfeln Boskop ein Apfelkuchen wird. Und zum Freitag als Wochenendbeginn denke ich ist das passend.
Ein wirkliches Rezept habe ich dafür nicht. Es ist ein ganz normaler Rührteig, der mit einem Becher saurer Sahne aufgepeppt und nach einem süddeutschen Rezept mit Kardamom und Zitrone geschmacklich "verziert" wurde. Passt gut zu Äpfeln. Das Finish ist etwas zerlassene Butter auf den Äpfeln mit Zucker bestreut.















Dazu ein frischer Kaffee und ein Klecks Sahne für den Winterspeck?

Dienstag, 5. Oktober 2010

Was haben ...

...dicke Bettwäsche und Zwiebelkuchen gemeinsam? Und vor allem was soll diese blöde Frage?

Nun gut. Die Blätter an den Bäumen sind bunt, das rote Laub vom wildem Wein fällt schon hier und da ab. Die Walnuss ist auch der Meinung, dass ich jetzt ein bissel mehr Licht in der Werkstatt gebrauchen kann und die Linde lässt ihre Blätter in die Bettlaken an der Wäscheleine fallen ... Oh ja ... die Nächte werden auch schon recht kühl, zu kühl für Sommerbettwäsche. Und wenn man eh die Wäsche wechselt, kann man es sich auch gleich kuschelig machen.

Und während man so die Hausarbeit macht, trötet aus dem Radio:

Und wisst ihr was? Am kommenden Wochenende ist wieder Zwiebelmarkt in Weimar!
Also auch da ist es an der Zeit, mal eine Reaktion zu zeigen. Frischer Zwiebelkuchen und ein Gläschen Federweißer .... hmmmm. Aber zum Zwiebelmarkt muss ich deshalb nicht. Denn ich mag nicht jeden Zwiebelkuchen und auf Blätterteigbasis, das geht ja gleich garnicht für mich, wo ich doch hier aufgewachsen bin.

Wie backt ihr euren Zwiebelkuchen?

Also ich nehme Brotteig dazu. So ganz normalen Mischbrotteig (Bauernbrot). Schön ausgerollert auf ein Backblech. Die Zwiebeln werden in Ringe geschnitten und in der offenen Pfanne angebraten und mit Speckwürfeln, viel Kümmel vorzugsweise grob gemahlen und etwas Majoran, Pfeffer und Salz gewürzt. Die Mischung etwas abkühlen lassen, damit sich der Brotteig nicht erschreckt. Die "Ditsche" wird aus einem Becher saurer Sahne, 3-4 Eiern, Salz und Pfeffer gerührt. Zwiebelmischung auf dem Teig verteilen, Ditsche oben drüber und ab in den Ofen bei ca. 200 Grad 5 Minuten backen. Röhre kurz öffnen und bei Mittelhitze fertig backen bis er goldgelb ist.

Ja und das sieht dann ungefähr so aus ...















... wenn man soviel Phantasie hat, sich das bei Tageslicht vorzustellen.

An einem Tag der Marktnachbereitung, der Hausarbeit, der Gartenernte und des Färbebrüheansatzes, hat man es sich am Abend verdient, noch ein paar gemütliche Runden am Rad zu drehen. Ein Auftrag schon, aber seeeehr privater Natur, denn es kann ja nicht sein, dass wenn Töchterchen sich selber eine Mütze stricken will, dass ich keine Wolle für sie habe...















Der Rest der Wolle von der Auftragsmütze, die übrigens so in dem dunkelrot gekauft wurde. Allerdings weiß ich noch nicht so recht, mit welcher Wolle ich sie verzwirne, denn 2 Mützen aus der gleichen Wolle in ähnlicher Strickweise .... nee das geht nicht! Es wird sich was finden! Und trotzdem möchte ich fast wetten, die beiden würden sich erkennen :-)

Montag, 27. September 2010

Erlkönige und andere Begebenheiten

Wisst ihr, was ein Erlkönig ist? Dieser Begriff taucht auf, wenn Autos oder Motorräder, die noch nicht auf dem Markt sind, auf der Straße getestet werden oder zu einem Testgelände transportiert werden. Naja oder so ähnlich. Wer es ganz genau wissen will, klickt hier . Meist sind sie in schwarz gehalten oder haben eine Klebefolie, die es schwer oder unmöglich macht, brauchbare Fotos zu machen, bei denen man die wichtigen Details erkennen kann. 
Warum ich das schreibe? Nun ja ... ich habe mal wieder mit der Kamera experimentiert und festgestellt, dass sie recht gute Fotos macht, auch relativ farbecht oder besser gesagt realistisch. Nur meine Pflanzenfärbungen scheinen eine Art Erlkönige zu sein, die derzeit mal wieder nicht fotografierbar sind oder zumindest nicht so, dass ich sie hier im Blog mit Stolz zeigen könnte.

Fressen Feldhasen eigentlich Tomaten? Das war die Frage, die mich heute Nacht beschäftigte. Ja ... eigentlich schläft man da um die Zeit, aber nicht, wenn man durch komische Geräusche geweckt wird. Nach dem ersten Schreck erkannte ich das Geräusch und erinnerte mich an den kleinen Feldhasen, der nun groß geworden zu sein scheint und wahrscheinlich mal wieder mit dem Kater "gespielt" hat. Den ganzen Sommer hörte ich nichts von ihm, aber nun habe ich wahrscheinlich eine Erklärung dafür, wie meine Tomaten unter die Hecke kommen und so komisch abgeknabbert sind und wer das restliche Basilikum gefressen hat. Hauptsache es hat geschmeckt!

Und sonst? Passend zum Wetter mache ich auch gerade eine Art Auszeit und widme mich mal den Dingen, die in letzter Zeit zu kurz kamen und genieße einfach mal die Ruhe. Ein bissel Geschwindigkeit aus dem Alltag nehmen, schließlich bin ich nicht auf der Flucht!

Und so habe ich mal wieder voller Hingabe kleine süße Hefefladen gebacken ...















... mit einer Zitronenquarkfüllung, Sauerkirschen und Streuselchen.

Rezept gefällig?
Basis bildet ein hauchzarter fluffiger Hefeteig. Diesen ausrollen wie kleine Pizzen. Darauf die Quarkmasse aus 1/2 Becher Quark, 1 Ei, etwas Zucker, Zitronensaft, 3 El Öl und 1/2 Pck. Vanillepuddingpulver (gut verrührt) verteilen, mit etwas Obst (Kirschen, Mandarinen, Pfirsiche) belegen und mit Streuseln (1 EL Butter, 1EL Zucker und soviel Mehl, dass es krümelt) bekrümeln. In den 200 Grad heißen Ofen schieben und dann bei Mittelhitze backen bis der Rand Farbe bekommt. Und wichtig: Am besten aufessen, so lange sie frisch sind.

Auch durch den Garten bin ich gestreift und habe Dahlien geschnitten, die grad so wundervoll blühen und nicht unbedingt für den Färbetopf gedacht sind. Und wer hätte es gedacht, dass ich die passende Dahlienfarbe zu meinen Platzdeckchen habe, die ich mal von Heike bekam.















Geht es euch auch so, dass bei dieser Herbstbeleuchtung die Lust auf Suppe wächst? Noch gibt es Bohnen im Garten, die langsam geerntet werden sollten. 2 große Kürbisse wollten mit nach Hause, um bis zu ihrem Suppentopfeinsatz als Herbstdeko auf meiner Treppe zu sitzen.

Ich wünsche euch einen schönen Herbsttag!

Dienstag, 13. Juli 2010

Oma Anneliese

Zugegebenermaßen war meine Schwiegermutter nicht gerade ein Genie, was das Kochen und Backen betraf. Die Optik spielte beim Essen kaum eine Rolle. Hauptsache es schmeckte und machte satt.
Demzufolge war auch das größte Kompliment, was ich vom Schwiegervater je erwarten konnte der Kommentar: Man kann´s essen!
Oft war ich deshalb als junge Frau betrübt über fehlende Lobenshymnen, wenn mir etwas besonders gut gelungen war, denn ich wollte das Essen schön angerichtet und geschmacklich als Herausforderung. Ich wollte mehr als Pfeffer, Salz und Petersilie...

Und dennoch bin ich in Besitz der Koch- und Backbücher meiner Schwiegermutter und auch einiger ihrer besonderen Rezepte, die ich in meinen Kochalltag im Original übernommen habe, um sie so wie sie sind weiter leben zu lassen. Dazu gehört, passend zur Saison, ihre Kirschpfanne, die manche auch als Kirschmichel kennen.

Und weil ich euch kein Foto zeigen kann, weil sie gestern schneller aufgefuttert war, als ich die Kamera holen konnte, hier erstmal das Rezept. Bilder kommen, wenn die nächste fertig ist ;-)

5 einfache Brötchen möglichst vom Vortag mit 1/2 l heißer Milch überbrühen

125 g Margarine oder Butter
125 g Zucker (bei sehr süßen Kirschen etwas weniger)
4 Eigelb
etwas Zitronensaft
1 EL Mehl mit 1 TL Backpulver mischen und alle Zutaten mixen und mit den gebrühten Brötchen gut mischen.

4 Eiweiß zu Schnee schlagen und unter die Masse heben.

Alles auf dem Backblech verteilen und mit Kirschen belegen und bei Mittelhitze backen.

Mit Sauerkirschen geht´s auch, aber mit Süßkirschen schmeckt mir es einfach besser.

Freitag, 25. Juni 2010

Berauschend ...

... ist im Moment der Duft von blühendem Holunder. Und was man damit alles Leckeres zaubern kann...
Und während ich da grad am Sirup kochen war, gerieten die gestern gepflückten Erdbeeren in meinen Blickwinkel. Ach ja, eine Torte wollte ich ja auch noch machen ... Wo rennt die Zeit nur immer hin?
Ja, wie gesagt, ich rührte gerade noch am Sirup, an den nach Rezept auch noch Zitronen kommen. Irgendwie schwirrte aber auch noch das Bild aus der letzten Landlust in meinem Kopf herum. Leckere Bowle mit Holunderblüten und Erdbeeren ... was muss das lecker sein!
Und dann entstand wie so oft die Situation, wo alles anders wird und ich kam auf die Idee, die Bowle mit einer Torte zu vereinen und das sieht dann so aus:



Ups .... neee, das war natürlich nur der Rest von meiner Idee, was nicht mehr auf die Torte passte. Richtig sieht es so aus, aber dafür müsst ihr jetzt mit in meinen Kühlschrank kommen, denn sonst wird es nicht mehr fest, bis der Mann von der Arbeit kommt und das wäre garnicht gut!


So da ist sie und geht wie folgt: Man nehme einen Bisquitboden, vorzugsweise selbst gemacht. Man kann eine leichte Buttercreme oder auch einfach nur Pudding auf den Boden streichen. Dann die Erdbeeren drauf verteilen - ja ja meine fallen dieses Jahr ein bissel kleiner aus, sind aber dafür richtig lecker - und dann die 2 Päckchen Zitronengötterspeise, die mit Holunderblüten aromatisiert wurden und im Kühlschrank schlapperich vorgekühl sind einfach über den Erdbeeren verteilen. Und fertig!

Und weil wir Hausfrauen ja alle keine Lust haben bei dem Wetter ewig in der Küche zustehen, hier noch eine kleine Salatidee, die sowohl solo als auch zum Grillabend passt. Basis dafür bildet der Reis, bei dem ich mal wieder der Meinung war, dass die Tüte doch leer werden könnte ... und eben für das gestrige Essen zu viel war. Diesen habe ich gemischt mit gewürfelten Tomaten und Gurken und einigen Schafskäsewürfeln. Gewürzt mit Rucolasalat, Basilikum, Thymian, Pfeffer, Salz und Peperoni und geschmeidig gemacht mit etwas Olivenöl.


Und wenn´s ganz schnell gehen soll und man nicht wie ich zuviel Reis gekocht hat, geht das auch mit kleinen Nudeln. Da allerdings ein bissel Nudelkochwasser aufheben und abgekühl an den Salat geben.

Also dann ... macht euch ein schönes Wochenende!

Sonntag, 11. April 2010

Noch 10 Minuten ...

... braucht er, dann abkühlen, einen Kaffee dazu kochen und  .... hmmmmm. Duften tut er ja schon!















Bei 2 bis 3 Grad erschien mir dieser Kuchen recht passend, den ich bei Ingrid gefunden habe. Wohl ein englischer Kuchen in schwäbischer Abwandlung und thüringer Ausführung mit Brombeermarmelade statt Johannisbeere.

In diesem Sinne wünsche ich einen gemütlichen Aprilsonntag!