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Freitag, 21. März 2014

Also gestern ...

... konnte man ja förmlich den Blumen beim Aufblühen zuschauen und wie mir scheint hat es die Natur dieses Jahr sehr eilig. Stolze 24,5 Grad in der Sonne!!! Hallo ... wir haben März. Wisst ihr noch, wie das letztes Jahr war?
Aber das nützt ja nix. Muss ich eben ein bissel schneller laufen, wo es geradeaus geht. Zwar habe ich im Garten noch keinen Handschlag gemacht, im Gegensatz zum Nachbarn, der schon fast alle Beete angelegt hat. Aber ich habe dafür jede Menge Kräuter, die man schon in der Küche verarbeiten kann und wenn jetzt noch ein paar Regentropfen kommen würden, könnte ich am Wochenende Giersch-Brennnessel-Spinat machen ...
Aber gut. Eigentlich wollte ich euch ja noch von dem berichten, was seit letzter Woche passiert ist. Am Freitag hatten wir uns wie angekündigt in der Kunstwerkstatt zum Stricken und Häkeln getroffen. An dieser Stelle herzlichen Dank an Margit und Renate, an Sophie mit ihrer Mutti Carmen, an Sabine, die immerhin geradeaus stricken kann und natürlich auch an meine Muddi, die ich einfach mitgenommen habe, sie hatte einfach keine andere Chance.
Wir sind gut vorwärts gekommen und im Rahmen der Ladenöffnungszeit am Samstag haben Christiane, ihre Freundin (ups Name entfallen, aber ich finde ihn wieder) und ich noch eine Runde gemacht und so wie der Stand der Dinge ist, wird kommenden Mittwoch die erste Anprobe des Strickkleidchens sein.



Zumindest bin ich schon am Zusammenfügen der Einzelteile.
Auch so, war es wieder eine rasante Woche. Ein bissel spinnen und ein bissel färben, ein paar Röllchen machen, was übrigens auch ohne dieses Brett geht ;-) ...


.... feststellen, dass optimal dann doch anders ist.


Dann bin ich dem alten Spruch treu geblieben: Wo rohe Kräfte sinnlos walten ... :-) und habe mit Vorschlaghammer und anderen grobmotorischen Werkzeugen gearbeitet, mit diesem Ergebnis eines Goldrutenhalters, damit die Johannisbeere dieses Jahr eine faire Chance bekommt ...

 
... und einer Blumenregentonnenverschönerung, weil ich es dieses Jahr doch nicht schaffen werde, sie mal zu streichen ...


Tja und dann war da noch die Kundschaft der anderen Art. Dass Stare ihrer Holden Blumen pflücken war mir bekannt, da mir jedes Jahr diverse Krokusse, Primeln und Schneeglöckchen auf der Wiese verteilt werden. Auch dass Meisen und Amseln sich Wolle zum Nestbau holen ist auch nicht neu. Dass aber dieser kleine Kerl ...


... auf Filzschnüre und Filzblüten steht, das wusste ich auch noch nicht. Wer es nicht auf Anhieb sieht, er sitzt oben auf dem Kranz.
Also werde ich dann mal wieder zu bunter Wolle und Seife greifen - Hauptsache Frau Eichhörnchen ist glücklich.

So und nun bin ich auch schon wieder weg, denn meine Werkstatt sieht nach dem gestrigen Tag aus wie eine mexikanische Würfelbude und ich bekomme heute noch Besuch! Am Abend ist schon wieder Stricken angesagt. Diesmal bei Maren im Feuerwehrhaus mit einer Runde Mädels bunt gemischt vom Anfänger bis zum Profi. Ich bin schon total gespannt, weil ich nun gar nicht weiß, was mich erwartet.
Euch wünsche ich auf alle Fälle ein schönes Frühlingswochenende. Bis nächste Woche dann ...

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Herbstsonne und ...

... so gar keine Lust, den Farbtopf in den Winterschlaf zu schicken, denn noch immer erreichen mich kleine Tüten mit Blütenspenden.

Obwohl bereits die Kälte die meisten Tagetes und Dahlien hier bei uns auf den Kompost geschickt hatte, gibt es doch noch ein paar tapfere Pflanzen an geschützten Orten, die ihre Besitzer mit Blüten erfreuen und im Anschluss auch mich, wenn ich sie zum Färben nehmen kann. Und so kam es, dass ich all meine bereits geputzten Töpfe wieder raus geholt habe und nun Kleinfärbungen von 1-2 Strängen mache. Ob sich das lohnt? Klar auf alle Fälle, denn die Farben sind jetzt irgendwie anders und bestätigen damit meine Erfahrungen, dass es auch auf den Zeitpunkt an kommt, wie die Farbe ausfällt - links die Dahlien, die kein orange aber ein schönes gelb geben und rechts die Tagetes, die ein leuchtendes gelb gezaubert haben.


Selbst die abgeblühten Knubbel der Sonnenhüte ergaben noch dieses einmalige Grün. Naja ... und wenn man dann schon mal dabei ist und noch ´nen Topf frei hat ...


Und so färbe ich mich gerade in den Rausch der Herbstfärbungen - das blau steht selbstverständlich für den wundervollen Herbsthimmel ;-) Inspiriert von der Gartenarbeit entstehen in meinem Kopf gerade die schönsten Farbkreationen. Mal sehen, ob mir das Wetter hold ist, dass ich sie noch umsetzen kann.

Für die Wartezeit beim Färben hab ich mir meine Strickecke hübsch gemacht ...


... und natürlich denke ich auch an meine Mitbewohner die Igel und Vögel und habe da schon mal was vorbereitet ...


... denn seit meine Werkstatt steht, hat jedes Jahr ein Igel in so einem Haufen überwintert. Noch ein paar Reißigzweige kommen als Abdeckung drauf und dann sollte es wieder schön gemütlich drin werden.

Und obwohl es mich in den Fingern kribbelt, mal mit den Beeren des Ligusters zu färben, haben wohl die Amseln mal wieder die besseren Argumente, es doch nicht zu tun :-)

Mein Maronenbaum hatte dieses Jahr recht üppig geblüht und es waren auch mal wieder Früchte dran, aber alles leer, nix drin zum naschen. Die runter gefallenen Blütenstände kamen in den Farbtopf und ich war begeistert. Den Traum von einer reichen Ernte werde ich wohl nun endgültig streichen. Vielleicht ist es nicht der richtige Standort, vielleicht ist es ihm zu kalt oder vielleicht ist es eben so, dass der Frostschaden in seinen jungen Jahren doch zu heftig war. Überall wachsen Pilze am Stamm. Eins weiß ich jedenfalls jetzt schon, wenn er weichen muss, kommt ein schöner Apfelbaum dort hin :-)


Kennt ihr auch den Spruch: Jammern hilft nicht?
Stimmt nicht! Mein Gejammer, dass ich nicht ein Bild von meinem Stand am Wochenende habe, hat gefruchtet und ich bekam dieses hier zugeschickt.


Jetzt müsst ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen, wie es wohl dahinter aussah ;-)

So! Und ich werde mich jetzt mal wieder meinen Töpfen widmen, denn ein paar Stränge weiße Wolle sind noch da ...

Freitag, 20. September 2013

Wenn die Wohnung glitzert ...

... dann nicht, weil ich so super sauber gemacht habe und auch nicht weil es hier drin so frostig ist, sondern weil ich gestern Abend noch einen Anflug von "Prinzessin" hatte. Das musste einfach sein!


Nach Coburger Fuchs, Pommernschaf und Eidudo verspinnen, nach Wolle sortieren mit eiskalten Händen (frau hätte aber auch wirklich Handlinge anziehen können tzzzz) und einer Färbesession und lustigen Filzstunden mit einer Meute Frauen im schönsten Sonnenschein, stecke ich gerade inmitten von Stoffen und widme mich der Heckenfärbung. Wenn nicht jetzt, wann dann? Und so vergeht die Zeit wie im Flug.

Als ich dann gestern ganz allein auf meinem Sofa saß - ja Frau Wolllaus hatte sturmfrei - kam mir so in den Sinn bei einem Gläschen Roten, dass ich doch mal das Körbchen meiner Wanderpaketbeute hervor holen könnte. Zeit habe ich dafür eigentlich im Moment gar nicht, aber es fühlt sich schon so richtig nach Herbst an. Nass und kalt ... bähhhh! Da braucht die Seele was Schönes.

So halb im Schummerlicht bei Kerzenschein habe ich mich nun also an die Batt´s von VroniUnikat namens Meerjungfrau gemacht. Es lässt sich wunderbar verspinnen. Da ich aber noch nicht weiß, ob ich es einzeln verzwirne oder mit sich selbst habe ich es auf 2 Spulen aufgeteilt. Ist nicht mehr viel zu spinnen.


Merke! Trage nie ein dunkles Nachthemdchen und dicke Socken, wenn du Glitzerfäden verspinnst :-) Ich glaube mehr muss ich an der Stelle jetzt nicht sagen, oder?
Naja, egal. Schön sieht es jedenfalls aus und ich mach das jetzt fertig und dann muss ich zusehen, wie ich meine Glitzerfadenspur beseitige, die meine Wollsocken gestern Abend gelegt haben ...

Ja uns sonst so im Hause Wolllaus? Es wird Herbst! Auch wenn mir liebe Menschen versuchen einzureden, eine Hagebutte würde noch keinen Herbst machen ...

... sprechen die Temperaturen gerade eine andere Sprache und auch die Beute aus dem Wald tendiert so schon sehr in Richtung Herbst.


Unter dieser Rubrik gibt es noch ein ganz besonderes Exemplar, was den Weg zu uns fand ...


Die einen sagen: Herr lass Hirn vom Himmel fallen :-) Ich sage: Lass die Krause Glucke in die Suppe fallen :-)


Lecker Kartoffelsüppchen mit Speck und Pilzen hmmmmm! Und somit wäre dann auch mal die Suppensaison eingeläutet. 

Wenn ich nun schon mal beim Thema Essen bin ...


... ein Standplatz zwischen Käse und Kaffeestube lässt doch immer wieder viele Leute anhalten und gucken, was in meinem Topf brodelt. An diesem Tag zum offenen Denkmal gab es Dahliensüppchen und wundervolle orange Wolle.

Und jetzt noch ein Abstecher in die Rubrik "Gruselgeschichten" und ich bin mir ganz sicher, dass jetzt der (die) eine oder andere Gänsehaut bekommt, was ich für einen Insektenschutz am Fenster habe. Also liebe sensible Gemüter an dieser Stelle bitte nicht weiter runter scrollen!

Sagen wir mal so, der Anblick versetzt mich zum Glück nicht mehr in den Sturmschritt, wenn ich eine Spinne im Haus erblicke. Mit einer Glasscheibe dazwischen lässt sich so ein Spinnenalltag recht gut beobachten und auch, dass nicht eine Spinne ist wie die andere. Während die auf der Nordseite sich immer in der Fensterecke verkriecht, aber sehr gute Fangergebnisse erzielt und mit jedem Tag dicker wird ...

 
... ist die auf der Südseite eher eine Frohnatur und hängt gern in der Sonne ab.


Jetzt hoffe ich nur, dass die beiden wenn es kälter wird nicht Familienanschluss bei mir suchen. Das muss dann auch nicht unbedingt sein :-)

In diesem Sinne, fröhliches Spinnen und ein schönes Wochenende!

Freitag, 7. Juni 2013

Totales Chaos ...

... herrscht bei mir nicht wegen des Hochwassers ... Nein zum Glück nicht! ... sondern wegen des schönen Wetters. So lange habe ich drauf gewartet und jetzt ist es da und ich könnte alles gleichzeitig machen.
Zum Thema Garten sage ich jetzt mal garnichts, oder sollte ich erwähnen, dass die Hälfte dessen was ich ausgesät hatte nicht aufgegangen ist und mühevoll gezogene Pflänzchen Schneckenfutter geworden sind? Nööö, damit sollte ich mir den Tag nicht verderben, da kann ich ganz vorsichtig heute Abend mal nachschauen.

Statt dessen köcheln die Färbetöpfe so vor sich hin, hier und da eine kleine Filzwerkelei und Socken auf den Nadeln. Rote und knallrote Socken im Landhausmodenstil. Die Cochenillefärbung ärgert mich. Ich will rosa - ein bestimmtes rosa ... und was macht die blöde Färbung? Von violettich bis knallpink und das trotz Kaltbeize und definitiv keinen Eisenanteilen im Wasser und auch keinem kaputten Färbetopf - sonst könnte es ja auch nicht pink werden -logisch. Na egal eine schöne Palette ist es trotzdem geworden und ich glaube ich habe die Lösung gefunden. Immerhin einen Strang in rosa habe ich jetzt :-) Die frisch gefärbten Stränge stapeln sich im Regal und passen super zu den Färbungen aus Blutbuche, Salbei und Ampfer und sie sind auch schon etikettiert. Boah, bin ich gut ;-)

Ein großer Weidenkorb ist voll mit weißer gesponnener Wolle vom Texelschaf, die unter Umständen auch noch den Farbtopf finden wird und die graue Wolle für die Lieblingssocken ist bereits auf dem Rad und der nächste Schwung Wolle vom Guteschaf darf heute baden ...  Ja! Das ist Sommer, wie er sein sollte.

Und weil ich gerade wenig Zeit für Computer und Bilder aufbringe, möchte ich euch wenigstens an meinem "12tel Blick andersrum" teilhaben lassen. Denn da wo man sonst hin schaut, da bin ich derzeit meistens zu finden und ganz glücklich darüber, das meinen Arbeitsplatz zu nennen :-)






Hier noch ein Sack voll Guteschaf ...


Und den eingefangenen Schönwetterboten vom Wochenanfang ...


An dieser Stelle auch von mir an alle Hochwassergeplagten: Haltet durch und die Ohren steif!

Donnerstag, 18. April 2013

Ach wie krass ...

... ist das denn? Da bin ich doch glatt direkt vom Winter in den Sommer gerutscht :-) oder anders formuliert, vom Sofa mit Kaminfeuerheizung  auf den Sonnenplatz vor der Werkstatt.
Und wisst ihr was? Da kann man herrlich dem Gras beim Wachsen zuschauen, ehrlich!

Und nicht nur dem ... es ist wieder Wildkräuterzeit! Ich sage nur  Gierschspinat, Bärlauchnudeln und Brennnesselsuppe ... hmmmm!
Das nur mal ganz nebenbei.

Erinnert ihr euch noch an meine Beute aus dem letzten WWWP? Oder hatte ich da etwa garnicht davon erzählt?

Der erste Teil der Geschichte zur Herkunft und Zusammensetzung ist bei Sabine nachzulesen. Gedacht war es ja so, dass ich in der Klink was draus machen könnte ... aber da hatte ich nur bunte Blasen im Kopf und maximal den Nerv für Socken. So blieb dieser schöne Strang eben noch liegen und musste auf mich warten.  Inzwischen ist er von der Nadel runter und flatterte gestern frisch gebadet in der Frühlingsluft.



Traumhaft weich ist das Garn und es hat sich sowas von zauberhaft verstricken lassen *schwärm* Eigentlich sollte es ein anderes Tuch werden, aber der Farbverlauf und die Struktur waren zu schön, als dass ich es hätte durch Löcher unterbrechen wollen. Also wurde es ein glatt rechts gestricktes Tuch mit kleiner Spitzenkante.

Und so sieht es aus, wenn man seinen Wollwickler "ermordet" hat und klassisch wickelt :-)


Tja ... irgendwie ist diese Woche die "Technik-Kaputtgehwoche" - ich fass jedenfalls diese Woche nix Technisches mehr an - versprochen!

Donnerstag, 29. November 2012

´ne schnelle Nummer ...

... sollte das heute mit dem Grünzeugs für die Adventsdeko werden. Ja es fängt an und schneit hier bei uns und wenn das Grünzeug eingeschneit ist, sieht es schlecht aus mit Adventsdeko, außerdem wird´s ja langsam Zeit. Also habe ich mich mit Gummistiefeln und Gartenschere bewaffnet auf Sammelstreifzug begeben. Ich wollte unbedingt dieses Jahr was mit den Ranken des wilden Weines machen ... igitt war das nass! Die Ranken wachsen nämlich erntefreundlich in der Tanne hoch ;-)

Und hier ist auch schon die Basisausstattung


Falls ich keine Zeit hätte, würde das für den 1. Advent ja durchaus auch so gehen. Und weil das recht flott ging, habe ich den Lichtertannebaum gleich noch aufgestellt ...


... das Keramiklichterhaus noch dazu - fertig. Ach herje und dann war der Karton im Weg, in dem die Pyramide ist, also ...


Vorher musste natürlich das Nähmaschinchen noch mit Holzpflege abgewischt werden. Wie sieht das denn sonst aus? Tzzzz .... und weil das alles in allem nicht so bleiben konnte, mussten die Räuchermännchen noch dazu und da fiel mir noch mein selbst gekneteter Keramikschneemann in die Hände und die kleine Pyramide ... noch etwas kahl, aber da kommt noch was Grünes hinzu!

Irgendwo hatte ich doch diese  Vase, wo die Steckmasse so gut rein passt * kopfkratz* oder war es Blumentopf ?
Auf´m Boden .... KLAR :-)

Böse Falle! Hätte ich doch bloß nicht den Karton aufgemacht ... den mit der alljährlich wachsenden Menge an Dekomaterial ... Nein ehrlich ich wollte es nicht. Hätte ich es doch nur gelassen *jammer*

Nun sitz ich drin im Schlamassel, habe zwar keinen Knopf Geld ausgegeben und dennoch verwandelt sich unsere Wohnung gerade in eine Weihnachtslandschaft und dabei hatte ich doch heute ganz andere Pläne. Das Schicksal ist wohl der Meinung, dass ich es wie immer handhaben sollte und mir einfach die Zeit nehmen soll für das was ich gerade mache. Also denn auf geht´s!
Willkommen im Treppenhaus ...


... der fertige Kranz ...

... für den Tisch ...

... noch was für das Küchenfenster, ´ne Kleinígkeit für die Werkstatt und ... mal sehen, was sich noch so findet ...

Ich bin dann mal am wieder am basteln, draußen rieselt inzwischen der Schnee und im Ofen knistert das Feuer, jetzt fehlt noch Plätzchenduft und ein Glühweinchen ... Also wenn´s jetzt nix mit der Adventsstimmung wird, dann weiß ich auch nicht.


Samstag, 24. November 2012

Alle Jahre wieder ...

... sehe ich um diese Zeit aus, als hätte ich eine ansteckende Krankheit. Das sind die Tannennadelspitzen, die mich piecksen und rote Punkte hinterlassen. Ich weiß ja, das müsste nicht sein, wenn ich Handschuhe tragen würde. Aber, ich bin nun mal nicht der Schutzhandschuhtyp - is so :-)
Und so habe ich die letzten Tage damit verbracht, aus all dem Rückschnitt im Garten schöne Fensterkästen zu stecken und wie alle Jahre wieder auch den Grabschmuck selber zu machen, weil mir die fertigen Teile zu annehmbaren Preisen meist nicht gefallen.

Zugegeben es war schon ein wenig dunkel als ich dieses Foto gemacht habe, vielleicht mach ich nochmal ein besseres bei Tageslicht.


Im Grunde ist das ganz einfach. Man nehme eine Styroporplatte, die so im Laufe des Jahres irgendwo als Verpackungsmaterial dabei war und schneide sie auf die richitge Größe. Auf diese wird dann das Grünzeug gesteckt und mit etwas Beiwerk aus dem Bastelbedarf und gesammelten Trockenzeugs aus Wald und Garten vervollständigt. Noch eine Prise Fantasie und Kreativität und fertig.  Und nach gleichem Prinzip kann man sich auch die Adventsdeko selber machen.

So, das aus aktuellem Anlass.

Bedanken möchte ich mich für eure mitfühlenden Worte zum letzten Post und wie sagt man so schön, geteiltes Leid ist halbes Leid. Und ich hab´s auch hier schon jedem erzählt der es wissen oder auch nicht wissen wollte ;-)

Aber jetzt mach ich Wochenende und schließe mit dem dem aktuellen Motto der FB-Gruppe an und spinne in Naturtönen.
Euch allen einen schönen ruhigen Sonntag!

Freitag, 23. November 2012

Also Leute gibt´s ...

... da könnte selbst ich das böse Wesen kriegen, Flüche aussprechen und den Klappspaten ausgraben ... Ich bin echt stinksauer. Und das sind auch die Momente, in denen ich meine gute Kinderstube vergessen mag und damit alle Regeln über Anstand, Respekt und sonstige Tugenden. Warum ich mich so aufrege? Deshalb ...


Was das ist? Das sind meine Tannen am Gartenzaun. Da hat so ein Armleuchter die schönsten Spitzen raus geklaut und zwar vorsätzlich, denn er hatte wie man hier sieht eine Schere dabei.

 
Ich bin mir sicher, es muss sich um eine mittelgroße Person handeln, die nicht viel Kraft hatte oder nur eine kleine oder schlecht schneidende Schere, denn sonst passiert sowas nämlich nicht
 

Ärgerlich ist es und es sieht einfach nur Scheiße aus!
Doch, das musste jetzt mal klar und deutlich gesagt werden.

Aber ich habe mich gleich mal schlau gemacht. Während der Radiosprecher gestern in bezug auf den Diebstahl von Grünzeug aus dem Wald aufklärte und die damit anfallenden Bußgelder und auf die Handstraußregelung aufmerksam machte, verhält es sich bei privaten und öffentlichen Grundstücken nämlich ganz anders, denn die fallen unter das Nachbarschaftsgesetz, auch wenn es an öffentlichen Bereich grenzt und einfach abschneiden, weil es über´n Zaun hängt, ist nicht. Und im Falle des Erwischens wird sich Mancher wünschen, die teuren Zweige beim Gärtner gekauft zu haben. o.k. das wusste ich bisher auch nicht.

Die andere Seite ist die, dass ich mir ganz sicher bin, dass das JEMAND war, den ich sogar kenne, jemand, der öfter diesen Weg geht und scheinheilig grüßt und mal ganz ehrlich, wenn man gefragt hätte, hätte ich gern von meinen bereits geschnittenen Zweigen etwas abgegeben und zwar kostenlos, so wie letztes Jahr.
Ja ja ... ich habe da so einige Pappnasen im Visier, die dafür in Frage kämen ...

Für mich bleibt jetzt nur die Hoffnung, dass meine schönen Zweige in einem Adventsgesteck verarbeitet werden und dann im warmen Wohnzimmer im Kerzenschein ihren vollen Duft entfalten. Denn diese Sorte hat die Eigenart zwar schön auszusehen, aber irgendwie immer danach zu riechen als hätte eine Katze dran gepinkelt. Tannenduft ist was anderes ;-)


Dienstag, 20. November 2012

So schön ...

... kann der November sein, wenn sich der hässliche Hochnebel verzogen hat. Und der gestrige Tag verprach anfangs alles andere als ein schöner Tag zu werden. Erst kam ich nicht in die Puschen, dann war ich zu doof einen Mützenanfang zu machen und zu guterletzt löste sich der Abbindeknoten beim Schleudern des Strangs in der Waschmaschine und heraus kam so genannte Wollk ...., wie ich gestern erfuhr, wie man diesen Wust nennt. Gefrustet saß ich nun mit meinem Schicksal auf dem Fußboden, um alles zu entwirren. I don´t like monday!
Aber in allem Schlechten steckt ja meist auch was Gutes und wenn es nur die Tatsache ist, dass man sich seinem Schicksal ergeben und bis zum bitteren Ende entwirren und damit zwangsläufig zur Ruhe kommen muss. Wenn man sich nämlich nicht unendlich über das Gewirr aufregt, kann so eine, wenn auch völlig überflüssige, Arbeit durchaus meditativ sein. Wenn dann noch der Hochnebel verschwindet, die Sonne blinzelt, die Mütze gelingt und sich während eines Spätnachmittagsspaziergangs auch noch eine Idee für das Abendessen aufdrängt, dann ist doch die Welt wieder in Ordnung!

Schööööön oder?










Montag, 2. Juli 2012

Zeitintensiv ...

... sind so manche Sommerarbeiten, die zu bestimmten Zeiten einfach gemacht werden müssen. Nämlich die Arbeiten, die die Natur vorgibt und bei den man eben leider keine Verschieberitis bekommen darf.

Rot und saftig hängen derzeit die Kirschen am Baum und aus den Büschen rufen die roten und weißen Johannisbeeren, wie auch die ersten Stachelbeeren. Aber bevor alles im Topf zu solch roter Grütze für den Wintervorrat kochen kann ...


... wird erstmal gnadenlos die Küche verwüstet ...


... denn das Kirschenentkernen macht schon eine heftige Matscherei und ich will garnicht jammern, wie meine Finger jetzt aussehen. Ja, dieser Entkerner ist schon eine Arbeitserleiterung, wenn er denn auch richtig funktionieren würde und nicht alle Weile noch Kerne an den Kirschen hängen würden ...

Aber herje, was soll´s. Was will man bei dem Wetter auch anderes machen?


Das war aber auch ein Donnerwetter! Wir hatten hier echt richtig Glück. Kein Hagel und der Sturm hat auch alles ganz gelassen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, sind mir die derzeitig aktuellen Wirbeltücher auch lieber als ein Wirbelsturm, weil man sich dabei ganz entspannt zurück lehnen kann und einfach nur mit den Nadeln klappern muss.


Freitag, 15. Juni 2012

Von wegen ...

.... Morgengrauen!



Da könnte einem doch glatt das passende Garn dazu einfallen, was den Sommer einfängt gegen kalte Winterfüße  ...

Mittwoch, 11. April 2012

Vorbei ...

... sind die Osterfeiertage, die Ostereier sind aufgegessen und die Waage sagt ... naja, das lassen wir mal lieber :-)

Wie bei vielen anderen auch, war bei uns sehr durchwachsenes Wetter und so war Zeit für die verschiedensten Dinge wie Fahrrad fahren und wandern, stricken, kochen und schwatzen.

Wir haben viel Neues hier in der Region entdeckt, was es aber wohl schon ein Weilchen gibt. Tja so ist das eben, wenn alles immer irgendwie wichtiger ist. Dass es eine Kneipanlage im Wald gibt, wusste ich zwar, war aber noch nie dort. Auch den Radweg durch den Golfplatz habe ich noch nicht getestet und der hier ...



... ist schon viel länger da als ich und ich habe ihn noch nie zuvor wahr genommen.


Schöne Nordic-Walking-Strecken sind entstanden und viele neue Rastplätze. Alte Hütten wurden abgerissen und Neue sind entstanden. Es hat sich viel getan in unserem Wald. Es macht wieder richtig Spaß.

Weil das Wetter an diesen Tagen eben nicht immer schön war, konnte ich auch mein Maluka fertig stricken. Allerdings hatte ich bei dem ersten ein paar Handarbeitszeichen eingebaut. Das kommt davon, wenn man glaubt im Halbdunkel stricken zu müssen. Naja, wie sagen wir hier immer so schön: Ein Blinder sieht es nicht und ein Dummer denkt es muss so sein ... *zwinker* und ich werde sie wohl gekonnt beim Tragen verstecken können.


Von daher Maluka Nr. 2 - der Ehrgeiz hatte mich gebissen.


Das sind zwar nicht meine Farben, aber das Tuch ist fehlerfrei und irgendwann wird sich ein passender Träger finden. Und nein! es ist nicht käuflich, kann aber ertauscht werden oder als Wunschgeschenk deklariert werden.

Dankeschön möchte ich noch sagen für die Kommentare zu meinen Ostereiern und kann auch schon verraten, dass es dieses Jahr noch einmal welche geben wird, incl. dem dazugehörenden Osterbrot und hoffentlich besserem Wetter. :-)

Noch einen kleinen Anhang will ich dazu tun. Gestern Abend gab es wieder Suppe aus Kartoffeln, Möhren und Kohlrabi und gaaaaanz viel frischer Brennnessel und diesmal habe ich ein Foto gemacht :-)