Mittwoch, 21. Dezember 2011

Dicke Socken ...

... weiß auch ich zu schätzen, wenn ich bei Wind und Wetter im Außendienst bin oder am Wochenende auf dem Markt stehe. Um so mehr freue ich mich, wenn so wie gestern eine Rückmeldung zu meinen Socken kommt. Und noch spannender wird es, wenn dann eine Folgebestellung kommt und ich dann genau weiß, für welchen Zweck die Socken sein sollen. So stricke ich nämlich am liebsten, da ich für die kuschlige Sofasocke eben anders gesponnene Wolle verwende als für die Socken, die gestern von der Nadel hüpften. Für einen Forstarbeiter in die dicken Stiefel sollen sie sein, warm und dennoch stabil, dick aber nicht zu dick und trotzdem haltbar. Da ich Fettwolle versponnen habe, ist die Fußpflege auch gleich noch mit eingebaut.














So beim Nadeln denke ich dann über verschiedene Verwendungszwecke der Socken und Herstellungsmöglichkeiten nach und kam während dessen auf eine Idee. Mal sehen, ob es funktioniert und dann bin ich gespannt auf die Reaktion der Trägerin und wenn dann alles gut ist, dann verrate ich auch, was mir da so durch den Kopf ging. Aber wahrscheinlich werde ich mal wieder feststellen, dass das irgendwer irgendwann auch schon mal probiert hat ...

Jetzt bedanke ich mich aber erst einmal für eure Grünkohlkommentare. Nein, da ist nix übrig geblieben und der Grünkohl hatte nicht mal eine echte Aufwärmchance. Herr Wolllaus hatte einen gesunden Appetit und war echt beeindruckt von dem Essen. Und ja, es hat mal wieder Spaß gemacht ein bissel Kreativität einfließen zu lassen. Und weil ich grad so gut in Form bin, habe ich gestern so weiter gemacht. Leider könnte ich nur ein Bild eines leeren Tellers zeigen ...

Etwas skeptisch war ich bei dem Gedanken Matjes mit Johannisbeersoße zu machen. Im Grund ein sehr einfaches und schnelles Rezept und wieder bringt die Anordnung auf dem Teller den zusätzlichen Kick. Alles in allem gab es Kartoffelpuffer mit Matjes und Johannisbeersoße und Meerrettichsahne.

In Anlehnung an ein aufgeschriebenes Rezept (ich sammle nämlich nicht nur Wolle und Bücher darüber) kochte ich die Johannisbeersoße wie folgt: 1 Glas Apfelsaft mit etwas Zucker, schwarzem Pfeffer, grüner Tabascosoße und Vanille aufkochen, mit etwas Stärkemehl oder Soßenbínder andicken und auf kleiner Flamme die roten Johannisbeeren (ich habe gefrostete genommen) garen und warm halten. Dann 2 EL saure Sahne mit einem (oder mehr) EL Meerrettich und einem halben grob geraspelten Apfel vermischen. Dann die Kartoffelpuffer braten. Ich mache sie immer selber, aber man kann bestimmt auch fertige Rösti oder Puffer nehmen - doch ich mag das nicht. Die Puffer mit den Matjes auf einem Teller anrichten. Mit einem Eisportionierer eine Kugel von der Meerrettichsahne auf die Matjes legen und die warme Johannisbeersoße halb auf die Matjes und halb auf die Puffer verteilen, so dass von allem noch was zu sehen ist.
So - und nun lasst eurer Phantasie freien Lauf, wie das ausgesehen haben könnte ;-) - geschmeckt hat es jedenfalls klasse!

Kommentare:

  1. Na wenn die nicht warm halten
    LG Sheepy

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  2. Liebe Kathrin,
    auch an Dich von hier ganz persönlich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch. Der Bearded Collie muss noch warten. Das Spinnrad steht schon in der Ecke. Am 2. Feiertag kommt die ganze Family zum Essen - das sind 16 hungrige Mäuler. Da bleibt dann eher wenig Zeit. Aber ich freu mich riesig darauf.
    LG Elke

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Danke für deinen Kommentar
LG Kathrin