Samstag, 6. November 2010

Farbenfroh ...

... geht es an einem verregnetem Novembertag in meinem Suppentopf zu.















Steckrüben und/oder Gräupchen ... Was für die einen ein Hochgenuss ist, kann für die anderen ein Gräuel sein. Warum ist das eigentlich so?
Der Geschmack verändert sich im Laufe des Lebens und was man als Kind nicht mochte, kann durchaus im Erwachsenenalter recht akzeptabel sein. So wie bei mir z.B. der Spinat. Diese Zwiebelwürfel darin mochte ich garnicht. Wohingegen dieser Einheitsmatsch in der Schulküche zu ertragen war. Vielleicht war es auch der Gruppenzwang ... wer weiß ...
Manchmal ist es der Geschmack, aber viel öfter ist es die Art der Zubereitung. Graupensuppe ein furchtbarer Gedanke, wenn man an eine Suppe aus lauter zerkochten Zutaten denkt. Steckrübenrezepte, die ich gefunden habe, sind immer verbunden mit zerkochten Kartoffeln und Speck ... meist recht fettig.

Meine Suppe überraschte selbst Herrn Wolllaus, der doch seeeehr skeptisch bei der Wahl meiner heutigen Zutaten war.
Zuerst habe ich eine Rinderbrühe gekocht mit Salz, Lorbeer und Piment (das kennt ihr ja schon). Die Graupen habe ich in einem anderen Topf kurz aufgekocht, abgegossen und kalt abgeschreckt. Die Steckrüben und die Möhren werden gewürfelt und in der Brühe kurz aufgekocht. Dann die erschreckten Graupen mit in die Brühe geben und fertig kochen, so bei mittlerer Hitze.
Kurz vor Ende der Kochzeit noch den klein geschnittenen Porree dran und das klein geschnittene Fleisch und alles nochmals kurz aufkochen. Mit Pfeffer würzen und noch so 15-20 Minuten ohne Wärmezufuhr stehen und durchziehen lassen. Wer will oder hat kann die Suppe noch mit etwas Petersilie verfeinern.

Eine Suppe also, wo man die Zutaten noch sehen kann und die erstaunlich lecker war. Die Steckrüben machen die Suppe etwas süßlich, so wie Kohlrabi. Aber durchaus ein lohnender Einkauf und alles in allem nicht teuer.

Also dann ... ran an den Suppentopf!

Kommentare:

  1. oh Graupensuppe ist auch eine meiner Lieblingsspeisen. Könnte ich ja diese Woche auch mal machen.
    gruß Sylvia

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  2. Na dann ... lass es dir schmecken!

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Danke für deinen Kommentar
LG Kathrin